Nach dayli-Pleite: WKStA ermittelt weiter gegen Ex-Chef Haberleitner

Nach der Insolvenz der Handelskette dayli im Juli 2013 ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) weiterhin gegen den früheren Chef und Eigentümer Rudolf Haberleitner. Der WKStA liegt nun ein beauftragtes Sachverständigengutachten vor, das derzeit geprüft wird.

"Danach werden noch ergänzende Einvernahmen erforderlich sein", so Oberstaatsanwalt und WKStA-Mediensprecher Norbert Hauser auf APA-Anfrage. Deswegen könne man derzeit zur weiteren Dauer des Ermittlungsverfahrens "keine zuverlässigen Angaben machen".

Ermittelt wird gegen Haberleitner wegen des Vorwurfs der betrügerischen Krida in Millionenhöhe und der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen. Der ehemalige dayli-Chef hatte die Vorwürfe ihn der Vergangenheit bereits mehrmals zurückgewiesen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne