Nach dayli-Pleite: WKStA ermittelt weiter gegen Ex-Chef Haberleitner

Nach der Insolvenz der Handelskette dayli im Juli 2013 ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) weiterhin gegen den früheren Chef und Eigentümer Rudolf Haberleitner. Der WKStA liegt nun ein beauftragtes Sachverständigengutachten vor, das derzeit geprüft wird.

"Danach werden noch ergänzende Einvernahmen erforderlich sein", so Oberstaatsanwalt und WKStA-Mediensprecher Norbert Hauser auf APA-Anfrage. Deswegen könne man derzeit zur weiteren Dauer des Ermittlungsverfahrens "keine zuverlässigen Angaben machen".

Ermittelt wird gegen Haberleitner wegen des Vorwurfs der betrügerischen Krida in Millionenhöhe und der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen. Der ehemalige dayli-Chef hatte die Vorwürfe ihn der Vergangenheit bereits mehrmals zurückgewiesen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

Newsticker

EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

Newsticker

Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

Newsticker

"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden