Nach dayli-Pleite: WKStA ermittelt weiter gegen Ex-Chef Haberleitner

Nach der Insolvenz der Handelskette dayli im Juli 2013 ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) weiterhin gegen den früheren Chef und Eigentümer Rudolf Haberleitner. Der WKStA liegt nun ein beauftragtes Sachverständigengutachten vor, das derzeit geprüft wird.

"Danach werden noch ergänzende Einvernahmen erforderlich sein", so Oberstaatsanwalt und WKStA-Mediensprecher Norbert Hauser auf APA-Anfrage. Deswegen könne man derzeit zur weiteren Dauer des Ermittlungsverfahrens "keine zuverlässigen Angaben machen".

Ermittelt wird gegen Haberleitner wegen des Vorwurfs der betrügerischen Krida in Millionenhöhe und der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen. Der ehemalige dayli-Chef hatte die Vorwürfe ihn der Vergangenheit bereits mehrmals zurückgewiesen.

Wirtschaft

Out of Business: Insolvenzfälle vom 21. August 2017

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