Nach Pan&Co-Insolvenz: Umsatzschwache Ring-Filialen sollen schließen

Die Zukunft der Ring-Filialen und ihrer Mitarbeiter ist nach der Insolvenz der Mutter Pan&Co weiter offen. Die Masseverwalter haben angekündigt, dass die umsatzschwächeren Standorte von Ring geschlossen und die anderen weitergeführt werden sollen. Laut "Kurier" (Mittwochausgabe) könnten etwa 330 der rund 450 betroffenen Arbeitsplätze gerettet werden.

Gemäß dem Zeitungsbericht sollen von den 57 Ring-Filialen rund 30 übrig bleiben. Auch die "Oberösterreichischen Nachrichten" meldeten, dass etwa die Hälfte der Ring-Filialen erhalten werden soll. Masseverwalter Norbert Mooseder wollte am Mittwoch allerdings keine Zahlen nennen. Er und sein Kollege Thomas Kurz berichteten aber, dass Lieferanten und Kunden den Unternehmen die Treue halten würden und die Hausbanken eine ausreichende Finanzierung zur Verfügung gestellt hätten. Gespräche mit potenziellen Käufern seien bereits aufgenommen worden.

Die Firmengruppe Pan&Co mitsamt der Traditionsbäckerei Ring war am Dienstag vergangener Woche pleitegegangen, in Linz und Salzburg wurden insgesamt acht Insolvenzanträge gestellt. Die bisherigen Eigentümer gaben darin an, keine Sanierung zu beabsichtigen, die Masseverwalter versuchen allerdings Käufer zu finden. Die Schulden belaufen sich auf 40 Mio. Euro. Es handelt sich um die bisher größte Insolvenz des heurigen Jahres in Österreich.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter