Nach Nutella-Tumulten droht französischer Supermarktkette Geldstrafe

Paris (APA/AFP) - Ein 70-prozentiger Rabatt auf Nutella und andere Markenprodukte hat für die französische Supermarktkette Intermarché ein juristisches Nachspiel: Die Anti-Betrugsbehörde im Wirtschaftsministerium erklärte am Donnerstag, die Handelskette habe damit gegen das Verbot von Dumpingpreisen verstoßen. Der Fall sei der Justiz übergeben worden.

Intermarché droht nun eine Geldstrafe von bis zu 375.000 Euro. Der Verkauf unter Einkaufspreis ist in Frankreich grundsätzlich verboten. Die Anti-Betrugsbehörde DGCCRF hatte Ende Jänner Ermittlungen gegen die Supermarktkette eingeleitet, nachdem diese Produkte wie Nutella und Pampers mit einem 70-prozentigen Rabatt angeboten hatte. In einigen Märkten führte dies zu tumultartigen Szenen.

Die Regierung will solche Rabattschlachten noch weiter erschweren: Nach einem Gesetzentwurf müssen große Supermärkte ihre Produkte künftig mindestens zehn Prozent über Einkaufspreis verkaufen. Damit sollen unfaire Praktiken verhindert werden.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker