Nach Konkurs: Peter Hofer übernimmt Gloriette

Das Rätsel um den Investor für den im Jänner in Konkurs gegangenen Qualitätshemden-Erzeuger Gloriette ist gelüftet: Peter Hofer, Inhaber der Maßschneiderei Lambert Hofer, übernimmt den Betrieb, berichtete am Donnerstag der "Kurier". Dies wurde auf APA-Anfrage im Büro von Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) bestätigt.

Das Rätsel um den Investor für den im Jänner in Konkurs gegangenen Qualitätshemden-Erzeuger Gloriette ist gelüftet: Peter Hofer, Inhaber der Maßschneiderei Lambert Hofer, übernimmt den Betrieb, berichtete am Donnerstag der "Kurier". Dies wurde auf APA-Anfrage im Büro von Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) bestätigt.

Käufer ist laut Informationen der Tageszeitung die Hofer Fashion GmbH mit Sitz in Stegersbach, die erst vergangene Woche gegründet wurde. Die Gesellschaft gehöre dem Wiener Kostümverleih und der Maßschneiderei Lambert Hofer GmbH & Co KG. Über den Kaufpreis soll Stillschweigen vereinbart worden sein.

Der Verkauf muss laut "Kurier" noch am Donnerstag vom Konkursgericht Eisenstadt abgesegnet werden. Für die insolvente Textilfirma Gloriette habe es mehrere Kaufinteressenten gegeben.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"