Nach Kauf durch Bayer: Hugh Grant kündigt Abgang an

Leverkusen (APA/dpa) - Der Chef des US-Saatgutherstellers Monsanto, Hugh Grant, will den Konzern nach der Übernahme durch Bayer verlassen. Das habe er am Montag bekanntgegeben, teilte Bayer mit.

Gleichzeitig stellte der Konzern das neue Führungsteam vor, das die nach dem Kauf neu aufgestellte Sparte "Crop Science" leiten soll. Angeführt wird es vom bisherigen Leiter der Sparte bei Bayer, Liam Condon. "Wir sind überzeugt davon, dass er das kombinierte "Crop Science"-Geschäft erfolgreich leiten wird", teilte der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Wenning mit.

Bayer-Chef Werner Baumann dankte den bisherigen Führungsteams von Bayer und Monsanto - "und ganz besonders dem CEO von Monsanto, Hugh Grant - für die enorme Unterstützung während des gesamten bisherigen Transaktionsprozesses".

Für 62,5 Milliarden Dollar (52 Mrd. Euro) will der deutsche Chemieriese den US-Konkurrenten kaufen und damit zum weltweit größten Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln sowie Digital-Farming-Produkten aufsteigen. Mit dem Kauf geht Bayer auch Imagerisiken ein. Monsanto steht wegen seiner Unkrautvernichter und genmanipulierten Saatguts stark in der Kritik. Während mehrere Wettbewerbshüter der Übernahme bereits zugestimmt haben, steht das wichtige Okay der USA noch aus.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro