Nach Gloriette-Konkurs: Traditionsbetrieb wird weitergeführt

Nach dem im Jänner erfolgten Konkurs der Firma Gloriette Bekleidungswerk GmbH soll der Traditionsbetrieb mit Sitz im südburgenländischen Stegersbach weitergeführt werden. Entsprechende Verhandlungen hätten am Mittwoch ein positives Ende gefunden, teilte Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Nach dem im Jänner erfolgten Konkurs der Firma Gloriette Bekleidungswerk GmbH soll der Traditionsbetrieb mit Sitz im südburgenländischen Stegersbach weitergeführt werden. Entsprechende Verhandlungen hätten am Mittwoch ein positives Ende gefunden, teilte Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung mit.

"Es freut mich, dass die Fortführung gesichert werden konnte, damit die knapp 90 Arbeitnehmerinnen ihrer Tätigkeit weiter nachgehen können", erklärte Resetar. Die Firma Gloriette sei nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber für die gesamte Region, sondern auch ein österreichischer Traditionsbetrieb, der für höchste Qualität in der Bekleidungsbranche stehe.

Die Gloriette Bekleidungswerk GmbH hatte Ende Jänner den Konkursantrag gestellt. Die Aktiva wurden damals mit rund 8 Mio. Euro (Buchwerte), die Passiva mit etwa 10 Mio. Euro beziffert. Zudem wurden Eventualverbindlichkeiten im Ausmaß von 3,3 Mio. Euro genannt. Vom Konkurs waren etwa 300 Gläubiger und 89 Arbeitnehmer betroffen.


Seit dem Konkursantrag seien intensive Gespräche mit potenziellen Investoren geführt worden, die erfolgreich abgeschlossen werden konnten, so Resetar. Angaben zu dem Investor wurden nicht gemacht.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker