Nach Fristverlängerung kein Durchbruch im Iran-Atomstreit in Sicht

Wenige Tage vor Ablauf einer Frist zur Aushandlung eines endgültigen Atom-Abkommens mit dem Iran zeichnet sich keine Einigung ab.

Bei seinem Treffen mit Vertretern der Führung in Teheran sei kein Durchbruch erzielt worden, sagte der Chef der Internationalen Atomenergie-Behörde, Yukiya Amano, am Freitag. Ziel sei es gewesen, bei der Klärung aller strittigen Fragen Fortschritte zu erzielen. Dies sei nur in Teilen gelungen.

Die Frist für eine abschließende Einigung läuft am Dienstag aus. Sie war um eine Woche verlängert worden. Im April wurde bereits eine Grundsatzvereinbarung getroffen.

An den Verhandlungen mit dem Iran nehmen neben den USA Vertreter Großbritanniens, Chinas, Frankreichs, Deutschlands, Russlands sowie der Europäischen Union teil. Westliche Staaten werfen dem Iran vor, die Entwicklung von Atomwaffen anzustreben. Die Islamische Republik weist das zurück, lässt aber auch internationale Kontrollen seiner Nuklearanlagen nicht zu. Um den Druck zu erhöhen, ist das Land mit einer Reihe von Wirtschaftssanktionen belegt worden.

Einer der offenen Streitpunkte ist die internationale Kontrolle von Militäranlagen. Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hat den Zugang für nicht verhandelbar erklärt. Strittig war zudem, in welchem Tempo die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden sollen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte