Nach Fristverlängerung kein Durchbruch im Iran-Atomstreit in Sicht

Wenige Tage vor Ablauf einer Frist zur Aushandlung eines endgültigen Atom-Abkommens mit dem Iran zeichnet sich keine Einigung ab.

Bei seinem Treffen mit Vertretern der Führung in Teheran sei kein Durchbruch erzielt worden, sagte der Chef der Internationalen Atomenergie-Behörde, Yukiya Amano, am Freitag. Ziel sei es gewesen, bei der Klärung aller strittigen Fragen Fortschritte zu erzielen. Dies sei nur in Teilen gelungen.

Die Frist für eine abschließende Einigung läuft am Dienstag aus. Sie war um eine Woche verlängert worden. Im April wurde bereits eine Grundsatzvereinbarung getroffen.

An den Verhandlungen mit dem Iran nehmen neben den USA Vertreter Großbritanniens, Chinas, Frankreichs, Deutschlands, Russlands sowie der Europäischen Union teil. Westliche Staaten werfen dem Iran vor, die Entwicklung von Atomwaffen anzustreben. Die Islamische Republik weist das zurück, lässt aber auch internationale Kontrollen seiner Nuklearanlagen nicht zu. Um den Druck zu erhöhen, ist das Land mit einer Reihe von Wirtschaftssanktionen belegt worden.

Einer der offenen Streitpunkte ist die internationale Kontrolle von Militäranlagen. Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hat den Zugang für nicht verhandelbar erklärt. Strittig war zudem, in welchem Tempo die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden sollen.

Berlin/München (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im September leicht eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index fiel von 103,9 auf 103,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 103,2 Zähler gerechnet.
 

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Ifo-Index sank im September - "Wirtschaft zeigt sich stabil"

Mailand (APA) - Die italienische Modegruppe Versace steht laut italienischen Medien vor dem Verkauf. Bereits am Dienstag könnte Firmenchefin Donatella Versace den Verkauf des Mailänder Konzerns an eine US-Gruppe ankündigen. Michael Kors oder Tiffany gelten als mögliche Kandidaten für die Übernahme, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Montag.
 

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Versace soll laut Medien an US-Gruppe verkauft werden

Toronto/Washington (APA/Reuters) - Milliardenfusion in der Goldminen-Branche: Das kanadische Unternehmen Barrick Gold übernimmt den in Afrika tätigen Konzern Randgold Resources, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Der neue Konzern werde einen Marktwert von 18,3 Mrd. US-Dollar (15,6 Mrd. Euro) haben, erklärte Randgold. Das Management werde seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfehlen.
 

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Kanadischer Bergbaukonzern Barrick Gold schluckt Rivalen Randgold