Nach EuGH-Urteil - Fluggastrechteportal: Airlines drohen Klagen

Wien/Luxemburg (APA) - Im Falle eines wilden Streiks müssen Fluggesellschaften ihre Passagieren bei verspäteten oder überhaupt gestrichenen Flügen fallweise entschädigen - auch rückwirkend, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute, Dienstag. Den Airlines drohe nun eine Klagewelle, erwartet der Chefjurist des Fluggastrechteportals AirHelp, Christian Nielsen.

Das Urteil gelte auch rückwirkend für Ausfälle und Verspätungen durch Streiks des Airline-Personals, die noch nicht verjährt seien, erklärte er in einer ersten Reaktion auf die EuGH-Entscheidung. Betroffene Passagiere könnten ihren Entschädigungsanspruch bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin rückwirkend durchsetzen. Für ausgefallene oder stark verspätete Langstreckenflüge gibt es 600 Euro pro Person. Dieser Präzedenzfall stärke das europäische Fluggastrecht erheblich. Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

Newsticker

Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

Newsticker

Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

Newsticker

Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM