Nach EuGH-Urteil - Fluggastrechteportal: Airlines drohen Klagen

Wien/Luxemburg (APA) - Im Falle eines wilden Streiks müssen Fluggesellschaften ihre Passagieren bei verspäteten oder überhaupt gestrichenen Flügen fallweise entschädigen - auch rückwirkend, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute, Dienstag. Den Airlines drohe nun eine Klagewelle, erwartet der Chefjurist des Fluggastrechteportals AirHelp, Christian Nielsen.

Das Urteil gelte auch rückwirkend für Ausfälle und Verspätungen durch Streiks des Airline-Personals, die noch nicht verjährt seien, erklärte er in einer ersten Reaktion auf die EuGH-Entscheidung. Betroffene Passagiere könnten ihren Entschädigungsanspruch bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin rückwirkend durchsetzen. Für ausgefallene oder stark verspätete Langstreckenflüge gibt es 600 Euro pro Person. Dieser Präzedenzfall stärke das europäische Fluggastrecht erheblich. Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest