Nach EuGH-Urteil - Fluggastrechteportal: Airlines drohen Klagen

Wien/Luxemburg (APA) - Im Falle eines wilden Streiks müssen Fluggesellschaften ihre Passagieren bei verspäteten oder überhaupt gestrichenen Flügen fallweise entschädigen - auch rückwirkend, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute, Dienstag. Den Airlines drohe nun eine Klagewelle, erwartet der Chefjurist des Fluggastrechteportals AirHelp, Christian Nielsen.

Das Urteil gelte auch rückwirkend für Ausfälle und Verspätungen durch Streiks des Airline-Personals, die noch nicht verjährt seien, erklärte er in einer ersten Reaktion auf die EuGH-Entscheidung. Betroffene Passagiere könnten ihren Entschädigungsanspruch bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin rückwirkend durchsetzen. Für ausgefallene oder stark verspätete Langstreckenflüge gibt es 600 Euro pro Person. Dieser Präzedenzfall stärke das europäische Fluggastrecht erheblich. Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber