Nach Bomben-Anschlag kommen derzeit weniger Touristen nach Thailand

Bangkok - In Thailand ist nach dem Bombenanschlag mit 20 Toten in der Hauptstadt Bangkok die Zahl der Touristen zurückgegangen. Zur Zeit reisten am Tag nur noch etwa 70.000 Urlauber ein, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Vor dem Anschlag vor eineinhalb Wochen waren es im Durchschnitt noch 85.000 Besucher.

Die Behörden gehen allerdings davon aus, dass der Rückgang nur kurzfristiger Natur ist und es im Gesamtjahr keinen Einbruch im Tourismusgeschäft gibt. Bereits für die Wintermonate wird mit einer Erholung gerechnet.

Der Tourismus ist für die zweitgrößte Volkswirtschaft in Südostasien besonders wichtig. Thailand rechnet in diesem Jahr mit 28,8 Millionen Besuchern, die Einnahmen von knapp 62 Milliarden Dollar (54 Mrd. Euro) ins Land bringen sollen. Damit trägt der Tourismus rund zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Im Jahresvergleich stieg die Zahl der Besucher bisher um fast ein Drittel.

Unter den 20 Toten waren auch 14 Ausländer. Der Hauptverdächtige ist nach wie vor nicht gefasst.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma