Nach Bomben-Anschlag kommen derzeit weniger Touristen nach Thailand

Bangkok - In Thailand ist nach dem Bombenanschlag mit 20 Toten in der Hauptstadt Bangkok die Zahl der Touristen zurückgegangen. Zur Zeit reisten am Tag nur noch etwa 70.000 Urlauber ein, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Vor dem Anschlag vor eineinhalb Wochen waren es im Durchschnitt noch 85.000 Besucher.

Die Behörden gehen allerdings davon aus, dass der Rückgang nur kurzfristiger Natur ist und es im Gesamtjahr keinen Einbruch im Tourismusgeschäft gibt. Bereits für die Wintermonate wird mit einer Erholung gerechnet.

Der Tourismus ist für die zweitgrößte Volkswirtschaft in Südostasien besonders wichtig. Thailand rechnet in diesem Jahr mit 28,8 Millionen Besuchern, die Einnahmen von knapp 62 Milliarden Dollar (54 Mrd. Euro) ins Land bringen sollen. Damit trägt der Tourismus rund zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Im Jahresvergleich stieg die Zahl der Besucher bisher um fast ein Drittel.

Unter den 20 Toten waren auch 14 Ausländer. Der Hauptverdächtige ist nach wie vor nicht gefasst.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los