Nach Außenminister-Entscheid - Neue EU-Sanktionen gegen Ostukraine

Die Europäische Union (EU) hat weitere Sanktionen gegen die Separatisten in der Ostukraine verhängt. Wie EU-Diplomaten am Donnerstag mitteilten, wurden fünf Organisationen sowie 13 Einzelpersonen mit Konto- und Einreisesperren belegt. Die Entscheidung muss noch im schriftlichen Verfahren zwischen den Hauptstädten bestätigt werden und soll dann am Samstag im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden.

Dann werden auch erst die Namen der Betroffenen bekannt. Damit stehen fortan 132 Ukrainer und Russen sowie 28 Unternehmen und Organisationen auf der EU-Sanktionsliste.

Europas Außenminister hatten am Montag vergangener Woche in Brüssel den EU-Botschaftern den Auftrag erteilt, weitere Separatisten aus der Ostukraine und ihre Organisationen mit Sanktionen zu belegen. Ziel waren insbesondere Personen und Institutionen, die an der Organisation der vom Westen nicht anerkannten Wahlen am 2. November im Osten des Landes beteiligt waren. Auf zusätzliche Sanktionen gegen Russland verzichteten die EU-Außenminister zunächst, um die Möglichkeit von Gesprächen mit Moskau offen zu lassen.

Die prorussischen Separatisten hatten am 2. November in den umkämpften östlichen Regionen Donezk und Lugansk Parlaments- und Präsidentschaftswahlen abgehalten. Russland stellte sich hinter die Separatistenführer, die ukrainische Zentralregierung selbst sowie die USA und die EU erkennen die Wahlen nicht an.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro