Nach Außenminister-Entscheid - Neue EU-Sanktionen gegen Ostukraine

Die Europäische Union (EU) hat weitere Sanktionen gegen die Separatisten in der Ostukraine verhängt. Wie EU-Diplomaten am Donnerstag mitteilten, wurden fünf Organisationen sowie 13 Einzelpersonen mit Konto- und Einreisesperren belegt. Die Entscheidung muss noch im schriftlichen Verfahren zwischen den Hauptstädten bestätigt werden und soll dann am Samstag im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden.

Dann werden auch erst die Namen der Betroffenen bekannt. Damit stehen fortan 132 Ukrainer und Russen sowie 28 Unternehmen und Organisationen auf der EU-Sanktionsliste.

Europas Außenminister hatten am Montag vergangener Woche in Brüssel den EU-Botschaftern den Auftrag erteilt, weitere Separatisten aus der Ostukraine und ihre Organisationen mit Sanktionen zu belegen. Ziel waren insbesondere Personen und Institutionen, die an der Organisation der vom Westen nicht anerkannten Wahlen am 2. November im Osten des Landes beteiligt waren. Auf zusätzliche Sanktionen gegen Russland verzichteten die EU-Außenminister zunächst, um die Möglichkeit von Gesprächen mit Moskau offen zu lassen.

Die prorussischen Separatisten hatten am 2. November in den umkämpften östlichen Regionen Donezk und Lugansk Parlaments- und Präsidentschaftswahlen abgehalten. Russland stellte sich hinter die Separatistenführer, die ukrainische Zentralregierung selbst sowie die USA und die EU erkennen die Wahlen nicht an.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018