Nach Air-Berlin-Pleite - Easyjet startet in Berlin-Tegel

Berlin (APA/dpa) - Nach der Pleite der Niki-Mutter Air Berlin startet der Käufer Easyjet heute, Freitag, am Berliner Flughafen Tegel. Die britische Fluggesellschaft bietet mit dem Erstflug nach München erstmals einen innerdeutschen Flug an.

Ab Sonntag fliegt Easyjet ab Tegel 19 Ziele an, davon vier in Deutschland. So sind zwischen Berlin und Düsseldorf je Richtung 40 Flüge wöchentlich geplant, wie das Unternehmen ankündigte. Easyjet verstärkt damit den Wettbewerb mit der Lufthansa-Tochter Eurowings.

Easyjet hat schon in Berlin-Schönefeld 12 Maschinen stationiert. Bis zum Sommer will die Fluggesellschaft nun in Tegel die 25 Maschinen einsetzen, die von der insolventen Air Berlin übernommen wurden. Tegel wird damit nach London-Gatwick der zweitgrößte Standort des Unternehmens. In der Anfangsphase wird ein Teil der Flüge ab Tegel von Partner-Airlines durchgeführt, darunter Condor, SmartLynx und WDL.

Berlins Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup bezeichnete den Start von Easyjet in Tegel als "ganz wichtige Entwicklung" für den Standort Berlin. Damit bringe der Billigflieger wieder Konkurrenz auf Strecken vor allem in Deutschland, sagte er im ZDF-"Morgenmagazin". Mit Easyjet komme eine sehr wettbewerbsstarke Fluggesellschaft nach Tegel, das sei für die Kunden eine "sehr gute Nachricht", sagte er mit Blick auf mögliche Preissenkungen für Tickets.

Peking (APA/dpa) - Im Handelsstreit mit China bereiten die USA Medienberichten zufolge weitere Strafmaßnahmen vor. Nachdem das Weiße Haus bisher vor allem mit Zöllen auf chinesische Waren drohte, könnten bei Übernahmen von US-Firmen Einschränkungen für chinesische Käufer folgen.
 

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USA wollen China Käufe von Technologiefirmen verbieten

Saarbrücken (APA/dpa) - Das Saarland bringt sich als Fabrik-Standort für den Elektroauto-Hersteller Tesla ins Gespräch. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger (SPD) haben am Montag in einem gemeinsamen Brief an Firmenchef Elon Musk für ihr Bundesland geworben, wie die Staatskanzlei in Saarbrücken mitteilte.
 

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Saarland will Standort von Tesla-Fabrik werden

Buenos Aires (APA/dpa) - Ein Generalstreik hat Argentinien weitgehend lahmgelegt. Öffentliche Transportmittel standen am Montagmorgen still, Airlines hatten ihre Flüge gestrichen, auch Industrie und Handel ruhten größtenteils. Zu dem 24-stündigen Ausstand, der sich gegen die Wirtschaftspolitik des konservativen Präsidenten Mauricio Macri richtet, hatte der Gewerkschaftsdachverband CGT aufgerufen.
 

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Generalstreik legt Argentinien weitgehend lahm