Nabucco-Aus - Wiener IT-Firma Danube meldet Insolvenz an

Das Aus für das Pipeline-Projekt Nabucco, das Gas aus Aserbaidschan nach Europa bringen sollte, hat die Wiener IT-Firma Danube IT Services GmbH um einen Großkunden gebracht. Zwei Jahre nach dem Ende des OMV-Prestigeprojekts hat die Firma nun ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, teilte der Kreditschutzverband AKV am Freitag mit.

"Die Insolvenzursachen liegen in einem unverschuldeten Umsatzeinbruch um mehr als ein Drittel durch den Wegfall des Hauptkunden Nabucco Gaspipeline, dessen Projekt aus politischen Gründen liquidiert wurde, sowie in der Folge des Wegfalls des Kunden OMV", zitiert der "Kurier"-Online aus dem Insolvenzantrag.

Die Passiva der Danube IT Services belaufen sich laut den Kreditschützern auf 3,09 Mio. Euro und es gibt 69 Gläubiger. Von der Insolvenz betroffen sind 39 Dienstnehmer, die im Zuge der eingeleiteten Reorganisierungsschritte auf 17 Mitarbeiter reduziert werden.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Finanzaufsicht Bafin fordert von der Deutschen Bank mehr Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Deutschlands größtes Geldhaus sei am 21. September angewiesen worden, "angemessene interne Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen und Allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten", teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag mit.
 

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Bafin fordert von Deutscher Bank mehr Anstrengungen gegen Geldwäsche

Paris/Berlin (APA/dpa) - Ein einsames Schiff auf dem Meer - bei Sturm und bei Sonnenschein. Das ist auf einem großen Wandteppich im Wintergarten des Pariser Élyséepalastes zu sehen. Manche interpretieren das Werk des zeitgenössischen Künstlers Pierre Alechinsky als eine Anspielung auf die schwierige Lage von Hausherr Emmanuel Macron.
 

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Kampf geht weiter: Macron will mehr Ergebnisse bei Europa-Reform

Brüssel (APA) - Die Finanzminister der Eurogruppe kommen am kommenden Montag in Luxemburg zusammen, um über die Reform des Euro-Rettungsschirms ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) zu beraten. Dabei geht es vor allem um den erleichterten Zugang zu einer Kreditlinie, welche den Euro-Staaten als vorbeugende Maßnahme zur Verfügung steht, bisher aber noch nie in Anspruch genommen wurde.
 

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Eurogruppe berät über Reform des Euro-Rettungsschirms ESM