Nabucco-Aus - Wiener IT-Firma Danube meldet Insolvenz an

Das Aus für das Pipeline-Projekt Nabucco, das Gas aus Aserbaidschan nach Europa bringen sollte, hat die Wiener IT-Firma Danube IT Services GmbH um einen Großkunden gebracht. Zwei Jahre nach dem Ende des OMV-Prestigeprojekts hat die Firma nun ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, teilte der Kreditschutzverband AKV am Freitag mit.

"Die Insolvenzursachen liegen in einem unverschuldeten Umsatzeinbruch um mehr als ein Drittel durch den Wegfall des Hauptkunden Nabucco Gaspipeline, dessen Projekt aus politischen Gründen liquidiert wurde, sowie in der Folge des Wegfalls des Kunden OMV", zitiert der "Kurier"-Online aus dem Insolvenzantrag.

Die Passiva der Danube IT Services belaufen sich laut den Kreditschützern auf 3,09 Mio. Euro und es gibt 69 Gläubiger. Von der Insolvenz betroffen sind 39 Dienstnehmer, die im Zuge der eingeleiteten Reorganisierungsschritte auf 17 Mitarbeiter reduziert werden.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen