Nabucco-Aus - Wiener IT-Firma Danube meldet Insolvenz an

Das Aus für das Pipeline-Projekt Nabucco, das Gas aus Aserbaidschan nach Europa bringen sollte, hat die Wiener IT-Firma Danube IT Services GmbH um einen Großkunden gebracht. Zwei Jahre nach dem Ende des OMV-Prestigeprojekts hat die Firma nun ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, teilte der Kreditschutzverband AKV am Freitag mit.

"Die Insolvenzursachen liegen in einem unverschuldeten Umsatzeinbruch um mehr als ein Drittel durch den Wegfall des Hauptkunden Nabucco Gaspipeline, dessen Projekt aus politischen Gründen liquidiert wurde, sowie in der Folge des Wegfalls des Kunden OMV", zitiert der "Kurier"-Online aus dem Insolvenzantrag.

Die Passiva der Danube IT Services belaufen sich laut den Kreditschützern auf 3,09 Mio. Euro und es gibt 69 Gläubiger. Von der Insolvenz betroffen sind 39 Dienstnehmer, die im Zuge der eingeleiteten Reorganisierungsschritte auf 17 Mitarbeiter reduziert werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte