Musikindustrie investiert jährlich 3,4 Mrd. Euro, Branche schrumpft trotzdem weiter

London/Wien - 3,4 Mrd. Euro lässt sich die globale Musikindustrie jährlich die Entdeckung, den Aufbau und die Vermarktung von Künstlern kosten. Das geht aus dem heute, Dienstag, in London präsentierten "Investing in Music"-Report des internationalen Musikwirtschaftsverbands IFPI hervor. Alleine zwei Mrd. Euro entfallen dabei auf den Bereich A&R (Artist & Repertoire), also den Aufbau von neuen Talenten.

"Die Musiklabels sind die Partner der Kreativen bei Produktion, Marketing und Vertrieb und investieren mehr in den Aufbau von Künstlerkarrieren als die Pharmaindustrie in Forschung und Entwicklung", wird Franz Medwenitsch, Geschäftsführer von IFPI Austria, in einer Aussendung zitiert. "Ohne diese Investitionen der Labels wären auch die Wertschöpfungseffekte in verwandten Branchen nicht möglich, und die sind mit 3,35 Mrd. Euro jährlich und 60.000 Jobs allein in Österreich bedeutend."

Im Jahr 2013 wurden von der Musikindustrie weltweit 15,1 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet, was einem Minus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit ein Grund für die negative Entwicklung war Japan, das die ansonsten recht stabile Lage drückte. Ohne das Ergebnis des asiatischen Staates wäre der Musikmarkt auf ein globales Minus von 0,1 Prozent gekommen, wie IFPI-Vorsitzende Frances Moore im Frühjahr erläutert hat.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen