Musik-Dienst Deezer will bis Ende Oktober an die Börse

Der Börsengang des Musik-Streamingdienstes Deezer könnte über 400 Millionen Euro schwer werden. Die französische Firma setzte die Preisspanne bei der Aktienplatzierung bei 36,40 bis 49,24 Euro an. Das Papier soll am 30. Oktober an der Börse in Paris in den Handel kommen, wie Deezer am Donnerstag mitteilte.

Deezer hatte im Juni 6,3 Millionen Kunden und kann zusätzliche Mittel für den Ausbau des Geschäfts nutzen. Der aktuelle Streaming-Marktführer Spotify aus Schweden kommt auf mehr als 75 Millionen Nutzer, von denen rund 20 Millionen zahlende Abo-Kunden sind. Über einen Börsengang von Spotify wird schon lange spekuliert, bisher wurden aber noch keine konkreten Schritte in diese Richtung bekannt.

Deezer bietet bei dem Börsengang zunächst gut 8,2 Millionen Aktien an. Weitere über 1,2 Millionen Anteilsscheine könnten dazukommen.

Beim Streaming wird Musik direkt aus dem Netz abgespielt und nicht heruntergeladen. Der Deezer-Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um 43 Prozent auf 143 Mio. Euro. Fast die Hälfte des Geschäfts - 47 Prozent - machte Deezer im ersten Halbjahr in Frankreich. Weitere 34 Prozent der Erlöse wurden in anderen europäischen Ländern erwirtschaftet.

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA

Air Berlin - Unterlegene Bieter zürnen, Arbeitnehmer in Sorge

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