Murdoch-Firma sagt Aufsehern Unabhängigkeit der Sky-Nachrichten zu

London (APA/Reuters) - Die Firma des Medienunternehmers Rupert Murdoch, garantiert im Ringen um die Übernahme des britischen Bezahlsenders Sky die Unabhängigkeit der Sky-Nachrichten. Sie geht damit auf Bedenken der Aufseher zur geplanten Milliardenfusion von Twenty-First Century Fox und Sky ein.

Fox sicherte am Dienstag zu, zehn Jahre lang ein unabhängiges Sky-Nachrichtenangebot zu betreiben. Zuletzt war lediglich von fünf Jahren die Rede. Murdoch hatte Ende 2016 über sein Unternehmen ein verbindliches Offert für den Pay-TV-Sender abgegeben. Der Medienmogul will mit der 15,7 Mrd. Dollar (12,65 Mrd. Euro) schweren Transaktion komplett die Kontrolle bei Sky übernehmen und sich die 61 Prozent sichern, die er noch nicht selbst hält.

Doch das Geschäft ist bei der Wettbewerbsbehörde CMA auf Widerstand gestoßen. Sie befürchtete, dass bei der Fusion die Familie Murdoch zu viel Kontrolle über die großen Nachrichtenanbieter in Großbritannien und zu viel Einfluss auf die öffentliche Meinung erlangen könnte. Murdoch steht in Großbritannien seit Jahren in der Kritik, nachdem die britischen Zeitungen seines Konzerns in einen Abhörskandal verwickelt waren.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los