Murdoch bietet Zugeständnisse bei Sky-Übernahme an

London (APA/dpa) - Um bei der geplanten Übernahme des Bezahlsenders Sky doch noch zum Zug zu kommen, zeigt sich der US-Medienkonzern 21st Century Fox zu Zugeständnissen bereit. 21st Century Fox habe der britischen Wettbewerbsaufsicht CMA zwei Vorschläge unterbreitet, teilte Sky am Dienstag mit.

Ein Vorschlag sei, den Nachrichtensender Sky News rechtlich abzutrennen. Alternativ könne Sky News auch an den Unterhaltungsriesen Disney verkauft werden.

Beide Vorschläge wären aus Sicht von Sky geeignet, um die Bedenken der Wettbewerbshüter zu zerstreuen. Die Behörden prüfen nun schon seit vielen Monaten das Vorhaben, sowohl aus wettbewerbsrechtlichen Gründen, als auch im Hinblick auf die Medienvielfalt und die Einhaltung journalistischer Standards.

21st Century Fox ist Teil des Medienimperiums von Rupert Murdoch, dem in Großbritannien die britischen Zeitungen "The Sun" und "The Times" gehören. Der amerikanisch-australische Medienmogul hatte bereits 2011 versucht, die volle Kontrolle bei Sky zu übernehmen. Damals ließ ein Abhörskandal bei der ihm gehörenden Sonntagszeitung "News of the World" den Plan scheitern. 21st Century Fox wiederum ist selbst Teil eines Übernahmevorstoßes durch Disney, der sich große Teile von Fox für gut 52 Mrd. Dollar (42,20 Mrd. Euro) einverleiben will und auch auf Sky nicht verzichten möchte.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse