Murdoch bietet Zugeständnisse bei Sky-Übernahme an

London (APA/dpa) - Um bei der geplanten Übernahme des Bezahlsenders Sky doch noch zum Zug zu kommen, zeigt sich der US-Medienkonzern 21st Century Fox zu Zugeständnissen bereit. 21st Century Fox habe der britischen Wettbewerbsaufsicht CMA zwei Vorschläge unterbreitet, teilte Sky am Dienstag mit.

Ein Vorschlag sei, den Nachrichtensender Sky News rechtlich abzutrennen. Alternativ könne Sky News auch an den Unterhaltungsriesen Disney verkauft werden.

Beide Vorschläge wären aus Sicht von Sky geeignet, um die Bedenken der Wettbewerbshüter zu zerstreuen. Die Behörden prüfen nun schon seit vielen Monaten das Vorhaben, sowohl aus wettbewerbsrechtlichen Gründen, als auch im Hinblick auf die Medienvielfalt und die Einhaltung journalistischer Standards.

21st Century Fox ist Teil des Medienimperiums von Rupert Murdoch, dem in Großbritannien die britischen Zeitungen "The Sun" und "The Times" gehören. Der amerikanisch-australische Medienmogul hatte bereits 2011 versucht, die volle Kontrolle bei Sky zu übernehmen. Damals ließ ein Abhörskandal bei der ihm gehörenden Sonntagszeitung "News of the World" den Plan scheitern. 21st Century Fox wiederum ist selbst Teil eines Übernahmevorstoßes durch Disney, der sich große Teile von Fox für gut 52 Mrd. Dollar (42,20 Mrd. Euro) einverleiben will und auch auf Sky nicht verzichten möchte.

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