Murdoch bietet Zugeständnisse bei Sky-Übernahme an

London (APA/dpa) - Um bei der geplanten Übernahme des Bezahlsenders Sky doch noch zum Zug zu kommen, zeigt sich der US-Medienkonzern 21st Century Fox zu Zugeständnissen bereit. 21st Century Fox habe der britischen Wettbewerbsaufsicht CMA zwei Vorschläge unterbreitet, teilte Sky am Dienstag mit.

Ein Vorschlag sei, den Nachrichtensender Sky News rechtlich abzutrennen. Alternativ könne Sky News auch an den Unterhaltungsriesen Disney verkauft werden.

Beide Vorschläge wären aus Sicht von Sky geeignet, um die Bedenken der Wettbewerbshüter zu zerstreuen. Die Behörden prüfen nun schon seit vielen Monaten das Vorhaben, sowohl aus wettbewerbsrechtlichen Gründen, als auch im Hinblick auf die Medienvielfalt und die Einhaltung journalistischer Standards.

21st Century Fox ist Teil des Medienimperiums von Rupert Murdoch, dem in Großbritannien die britischen Zeitungen "The Sun" und "The Times" gehören. Der amerikanisch-australische Medienmogul hatte bereits 2011 versucht, die volle Kontrolle bei Sky zu übernehmen. Damals ließ ein Abhörskandal bei der ihm gehörenden Sonntagszeitung "News of the World" den Plan scheitern. 21st Century Fox wiederum ist selbst Teil eines Übernahmevorstoßes durch Disney, der sich große Teile von Fox für gut 52 Mrd. Dollar (42,20 Mrd. Euro) einverleiben will und auch auf Sky nicht verzichten möchte.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen