Hillary Clinton gewinnt Wahlkreis in Iowa mit Münzwurf

Die USA, IT-Nation Nummer eins der WElt, hat offenbar Probleme bei der Auszählung der Stimmen. Der Münzwurf musste eine Entscheidung bringen. Mindestens einmal hat Hillary Clinton von der Entscheidung "Zahl" oder "Wappen" profitiert.

Washington/Des Moines (Iowa). Wegen organisatorischer Probleme ist bei den Vorwahlen im US-Staat Iowa in mehreren Wahlkreisen letztendlich per Münzwurf entschieden worden.

Bei einer Versammlung am Montagabend in einem Wahlkreis in Des Moines schien bei den Demokraten beispielsweise zunächst alles klar: Ex-Außenministerin Hillary Clinton bekam bei der Abstimmung per Handzeichen die Mehrheit und damit die meisten Delegierten.

Da jedoch beim Nachzählen Dutzende Wähler vorzeitig nach Hause gegangen waren, kam man plötzlich zu einem anderen Ergebnis: ein Delegiertenplatz blieb offen. Schließlich wurde per Münzwurf zwischen Clinton und ihrem schärfsten Konkurrenten, Bernie Sanders, entschieden - Clinton bekam den zusätzlichen Delegierten. Der Zeitung zufolge kam es in mindestens fünf Bezirken zu einem solchen wahlentscheidenden Münzwurf.

Clinton gewann schließlich die Vorwahlen in Iowa mit hauchdünner Mehrheit vor Sanders. Die endgültigen Kandidaten der beiden großen Parteien werden im Sommer auf den Nominierungsparteitagen bestimmt, bei denen die im Vorwahlkampf bestimmten Delegierten ihre Stimme abgeben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro