Münchner Brauer im Warnstreik

Die Beschäftigten der Münchner Brauereien haben am Dienstag mit einem Warnstreik ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen. Die Streikbeteiligung in der Frühschicht von Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten-Franziskaner sei "sehr gut, höher als erwartet" gewesen, sagte Streikleiter Mustafa Öz von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die Gewerkschaft fordert für die rund 10.000 Mitarbeiter der bayerischen Brauereien sechs Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber haben 1,6 Prozent mehr angeboten. Die zweite Verhandlungsrunde soll am Donnerstag beginnen.
NGG-Landeschef Freddy Adjan wies das Angebot als "eine Frechheit" zurück und kündigte weitere Warnstreiks an. Öz sagte: "Bayerisches Bier ist gefragt wie nie. 2015 konnten der Bierausstoß und der Export deutlich erhöht werden." Der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, Lothar Ebbertz, sagte dagegen, in den Jahren zuvor sei der Absatz gesunken, ohne dass es Lohnkürzungen gegeben habe.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte