Müller legt auch Posten bei VW-Dachgesellschaft Porsche SE nieder

Stuttgart/Wolfsburg (APA/dpa) - Ex-VW-Konzernchef Matthias Müller legt auch seinen Posten im Vorstand der Volkswagen-Dachgesellschaft Porsche SE nieder. Dieser Schritt sei im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat erfolgt, teilte die Holding am Montag in Stuttgart mit. Über die Nachfolge sei noch nicht entschieden. Der Vorstand der Porsche SE besteht damit vorerst nur noch aus drei Mitgliedern.

Volkswagen hatte Mitte April überraschend die eigene Führungsriege umgebaut. Der zuvor nur für die Kernmarke VW zuständige Herbert Diess löste dabei Müller an der Spitze des Gesamtkonzerns ab.

Die Porsche SE (PSE) hält gut 52 Prozent der Stimmrechte an der Volkswagen AG. Sie wird von den Familien Porsche und Piëch kontrolliert und ist mit Volkswagen eng verwoben. Ihr Vorstandschef Hans Dieter Pötsch, ein Österreicher, ist zugleich Aufsichtsratsvorsitzender von VW.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen