Mozilla und Yahoo gehen strategische Partnerschaft ein

Der Browser-Entwickler Mozilla und der Internetkonzern Yahoo sind eine fünfjährige strategische Partnerschaft eingegangen. Das verkündeten die Organisation und das Unternehmen am Mittwoch, ohne sich zu finanziellen Details zu äußern. Mit dem Wechsel zu Yahoo ist Google in den USA nun ab dem kommenden Monat nicht mehr die voreingestellte Suchmaschine bei dem Browser Firefox, den Mozilla entwickelt.

Mozilla-Chef Chris Beard erklärte zu dem Deal, der Vertrag mit Google sei vor dem Auslaufen gewesen, daher habe die Organisation "die Gelegenheit genutzt", andere Optionen zu prüfen. Mozilla verfolge nun einen "lokaleren und flexibleren Ansatz" mit mehr Wahlmöglichkeiten. Demnach soll etwa in Russland Yandex die Standardsuche für Firefox sein. Nutzer können trotzdem ihre Einstellungen für die Suchmaschinen ändern.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer zeigte sich "stolz" auf die neue Partnerschaft mit Mozilla. Sie könne es kaum erwarten, zu sehen, welche Innovationen sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben, erklärte sie.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"