Motorsägenhersteller Stihl trotz Russland-Dämpfers optimistisch

Waiblingen - Der deutsche Motorsägenhersteller Stihl bleibt trotz eines Dämpfers wegen der Russlandkrise für 2015 optimistisch. Er erwarte für das laufende Jahr dennoch moderates Wachstum, sagte Stihl-Chef Bertram Kandziora am Montag bei einer Pressekonferenz in Waiblingen. Schon im ersten Quartal habe Stihl ein Umsatzplus verbucht. Die Absatzplanung für Russland sei aber deutlich nach unten korrigiert worden.

Vor der Krise sei Russland nach Stückzahlen die "Nummer Zwei" für Stihl gewesen. Der Einbruch werde in anderen Regionen teilweise ausgeglichen. Dank des starken US-Dollar rechnet der Hersteller 2015 zum ersten Mal seit Jahren außerdem nicht mehr mit negativen Währungseinflüssen.

2014 hatte Stihl vor allem dank guter Verkäufe in Nordamerika seinen Umsatz um 5,9 Prozent auf 2,98 Mrd. Euro steigern können. In allen wichtigen Märkten außer Russland habe Stihl eine positive Entwicklung verzeichnet. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen nicht. Es habe aber ebenso wie Absatz und Umsatz einen Rekordwert erreicht, so Kandziora.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los