Motorsägenhersteller Stihl trotz Russland-Dämpfers optimistisch

Waiblingen - Der deutsche Motorsägenhersteller Stihl bleibt trotz eines Dämpfers wegen der Russlandkrise für 2015 optimistisch. Er erwarte für das laufende Jahr dennoch moderates Wachstum, sagte Stihl-Chef Bertram Kandziora am Montag bei einer Pressekonferenz in Waiblingen. Schon im ersten Quartal habe Stihl ein Umsatzplus verbucht. Die Absatzplanung für Russland sei aber deutlich nach unten korrigiert worden.

Vor der Krise sei Russland nach Stückzahlen die "Nummer Zwei" für Stihl gewesen. Der Einbruch werde in anderen Regionen teilweise ausgeglichen. Dank des starken US-Dollar rechnet der Hersteller 2015 zum ersten Mal seit Jahren außerdem nicht mehr mit negativen Währungseinflüssen.

2014 hatte Stihl vor allem dank guter Verkäufe in Nordamerika seinen Umsatz um 5,9 Prozent auf 2,98 Mrd. Euro steigern können. In allen wichtigen Märkten außer Russland habe Stihl eine positive Entwicklung verzeichnet. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen nicht. Es habe aber ebenso wie Absatz und Umsatz einen Rekordwert erreicht, so Kandziora.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma