Motorenbauer Rolls-Royce bremst Gewinnerwartung für 2015

London (APA/Reuters) - Rolls-Royce kann seinen Gewinn nach eigener Einschätzung 2015 entgegen früheren Erwartungen doch nicht steigern. Das wirtschaftliche Umfeld habe sich verschlechtert, erklärte das britische Unternehmen am Freitag. Zudem seien die Sanktionen gegen Russland verschärft worden, so dass Kunden Aufträge verschöben. Im besten Fall blieben die Gewinne stabil - könnten aber auch um 3 Prozent sinken.

Die Flaute bekommt der Konkurrent von General Electric bereits heuer zu spüren: Während der Gewinn stabil bleiben soll, rechnet Rolls Royce mit einem Umsatzrückgang um 3,5 bis 4 Prozent. Ursprünglich sollten die Erlöse unverändert bleiben. Investoren reagierten auf die Ankündigung verschreckt: Rolls-Royce-Aktien gaben in der Früh um fast neun Prozent nach.


Wegen des Ukraine-Konfliktes haben westliche Staaten Sanktionen gegen Russland erlassen, die etwa den Energiebereich treffen sollen. Rolls-Royce bietet neben Flugzeugtriebwerken auch Turbinen und Kompressoren für die Öl- und Gasförderung an.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro