Motel-One-Gründer hält sich Börsengang offen

Düsseldorf (APA/dpa-AFX) - Die Hotelkette Motel One braucht für den Ausbau ihres Geschäfts derzeit kein Geld von der Börse. Grundsätzlich ist die Ausgabe von Aktien nach den Worten von Unternehmensgründer Dieter Müller aber eine Option, die auch schon durchgerechnet worden sei. "Bei der Frage, wie man sich am besten finanzieren kann, denkt man auch über einen Börsengang nach.

Hinzu kommt, dass es viele Investmentbanken gibt, die uns gern an die Börse bringen würden", sagte der 63-jährige Unternehmenschef dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

"Im Moment benötigen wir für die Unternehmensfinanzierung keinen Börsengang. Aber das könnte sich auch einmal ändern. Etwa dann, wenn es um eine Expansion nach Amerika gehen sollte oder den Zukauf eines großen Wettbewerbers." Müller hat bei der Gesellschafterversammlung der Motel One GmbH über eine geschickte Beteiligungsstruktur das Sagen und das, obwohl ein Fonds der US-Bank Morgan Stanley einen größeren Anteil hat. Auch die Söhne von SAP-Gründer Dietmar Hopp sind an der expandierenden Hotelkette beteiligt.

Die Beteiligungsverhältnisse seien aber kein Grund, einen möglichen Börsengang zu scheuen, sagte Müller. "Dazu könnte man dann ja auch eine KGaA an die Börse bringen oder mit Vorzugsaktien arbeiten." Er würde dann auch keinen Kursabschlag fürchten. "Wenn es ein gutes Unternehmen ist, nehmen Anleger das in Kauf." Müller hatte das Unternehmen 2000 gegründet und konkurriert mit seinem früheren Arbeitgeber Accor.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker