Moskau will trotz Sanktionen weiter Raketentriebwerke an USA liefern

Moskau/Washington (APA/Reuters) - Ungeachtet neuer Sanktionen der USA gegen Moskau will Russland die Lieferung von Raketentriebwerken an die USA nicht einstellen. Es sei hier kein Stopp geplant, zitierte die Nachrichtenagentur RIA am Donnerstag den russischen Vize-Außenminister Sergej Riabkow. Auch der Export von Titan in die Vereinigten Staaten für die Luftfahrtindustrie werde nicht gestoppt.

Ein russischer Abgeordneter hatte dagegen unlängst in Aussicht gestellt, die Lieferung von RD-180-Raketentriebwerken könnte als Reaktion auf neue Sanktionen beschränkt werden. Die RD-180 wird in "Atlas V"-Raketen eingesetzt, mit denen die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA und das US-Militär Satelliten ins All befördern. Die USA sind in diesem Bereich gegenwärtig von Russland abhängig.

Erst in dieser Woche waren weitere Sanktionen gegen russische Unternehmen in Kraft getreten. Die USA hatten diese wegen des Anschlags auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Südengland angekündigt. Das Attentat mit dem Nervengift Nowitschok wird Russland angelastet, das jedoch eine Verwicklung bestreitet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte