Moskau will trotz Sanktionen weiter Raketentriebwerke an USA liefern

Moskau/Washington (APA/Reuters) - Ungeachtet neuer Sanktionen der USA gegen Moskau will Russland die Lieferung von Raketentriebwerken an die USA nicht einstellen. Es sei hier kein Stopp geplant, zitierte die Nachrichtenagentur RIA am Donnerstag den russischen Vize-Außenminister Sergej Riabkow. Auch der Export von Titan in die Vereinigten Staaten für die Luftfahrtindustrie werde nicht gestoppt.

Ein russischer Abgeordneter hatte dagegen unlängst in Aussicht gestellt, die Lieferung von RD-180-Raketentriebwerken könnte als Reaktion auf neue Sanktionen beschränkt werden. Die RD-180 wird in "Atlas V"-Raketen eingesetzt, mit denen die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA und das US-Militär Satelliten ins All befördern. Die USA sind in diesem Bereich gegenwärtig von Russland abhängig.

Erst in dieser Woche waren weitere Sanktionen gegen russische Unternehmen in Kraft getreten. Die USA hatten diese wegen des Anschlags auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Südengland angekündigt. Das Attentat mit dem Nervengift Nowitschok wird Russland angelastet, das jedoch eine Verwicklung bestreitet.

Wien (APA) - Der Wiener Hausbetreuer Attensam steigerte im Geschäftsjahr 2017/18 den Umsatz um 8,7 Prozent auf einen Rekordwert von 66,9 Millionen Euro (Vorjahr 61,6 Millionen Euro). Probleme bereite dem familiengeführten Unternehmen allerdings der Personalmangel in Westösterreich, so Firmenchef Oliver Attensam am Mittwoch in einer Pressekonferenz.
 

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Attensam: Rekordumsatz trotz Personalmangel

Berlin (APA/AFP) - Recycling-Produkte aus Elektroschrott können laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Gesundheitsgefahr darstellen. Die Umweltschützer ließen in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zehn Produkte auf giftige bromierte Flammschutzmittel testen. Das Ergebnis: Neun davon enthielten mehr von den giftigen Substanzen, als es in Neuwaren erlaubt wäre.
 

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Recycling-Produkte aus Elektroschrott können Gesundheit gefährden

Wien (APA) - Österreichs kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sind gut mit Eigenmitteln ausgestattet und haben die durchschnittliche Eigenkapitalquote in den vergangenen Jahren verbessert. Die geht aus Auswertungen der Bilanzdatenbank der KMU Forschung Austria von knapp 66.000 Jahresabschlüssen für das Basisjahr 2016/17 hervor.
 

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KMU verbesserten Eigenmittelausstattung