Moskau meldet bei WTO mögliche Sanktionen gegen US-Strafzölle an

Moskau/Washington (APA/AFP) - Russland hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) mögliche Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten als Reaktion auf die US-Strafzölle für Stahl und Aluminium angemeldet. In der Mitteilung, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag, wurden die US-Strafzölle als protektionistische Maßnahmen bezeichnet, auf die andere Länder gemäß internationalem Handelsrecht ihrerseits mit der Verhängung entsprechender Maßnahmen reagieren dürfen.

Durch die US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium entstehe Russland ein Schaden von schätzungsweise 538 Millionen Dollar (457 Millionen Euro), heißt es in der Mitteilung weiter.

Bei den von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen gilt für die EU noch bis zum 1. Juni eine vorläufige Ausnahme. Vorsorglich informierte die EU-Kommission die WTO am Freitag jedoch offiziell darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei. Die Kommission legte eine Liste von US-Produkten vor, die "in der Zukunft" mit zusätzlichen Importzöllen belegt werden könnten. Auch China wandte sich wegen der Strafzölle bereits an die WTO.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte