Moskau stützt Banken und Firmen

Moskau (APA/dpa) - Mit einem umgerechnet 30 Milliarden Euro schweren Hilfspaket will die russische Regierung die Folgen einer Wirtschaftskrise bei Banken und Unternehmen abfedern. Geldhäusern, die sich wegen westlicher Sanktionen im Ukraine-Konflikt kein Kapital auf dem internationalen Markt besorgen könnten, soll geholfen werden, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew am Mittwoch der Agentur Tass zufolge in Moskau.

Zudem sollen staatliche Garantien für Investitionsprojekte aufgestockt werden. Finanziert werden soll das Programm auch durch Einsparungen, so sind für 2015 zehnprozentige Kürzungen im Staatshaushalt vorgesehen, ausgenommen Verteidigung und Soziales. Laut Finanzminister Anton Siluanow greift die Regierung für das Hilfspaket auch auf Haushaltsreserven zurück.

Die westlichen Strafmaßnahmen und der niedrige Ölpreis treffen die russische Wirtschaft hart. Zuletzt hatten internationale Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2015 mit einem Rückgang beim Bruttoinlandsprodukt um drei Prozent. Damit würde Russland in eine Rezession rutschen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro