Morgan Stanley erwartet Milliardenbelastung durch US-Steuerreform

New York (APA/Reuters) - Die US-Steuerreform kommt auch die US-Großbank Morgan Stanley teuer zu stehen. Unter dem Strich rechne das Institut im vierten Quartal mit einer Steuerbelastung von 1,25 Mrd. Dollar (1 Mrd. Euro), teilte das Geldhaus am Freitag mit.

Zuvor hatten schon zahlreiche andere Großbanken wie UBS, Credit Suisse oder Goldman Sachs mitgeteilt, dass sie Milliardenbelastungen durch das kurz vor Weihnachten verabschiedete Gesetzespaket erwarten.

Die größte US-Steuerreform seit mehr als 30 Jahren soll Firmen hohe Entlastungen bringen, die Körperschaftssteuer sinkt auf 21 von bisher 35 Prozent. Doch für viele Finanzinstitute führt die Änderung zunächst zu Belastungen: Sie haben während der Finanzkrise milliardenschwere Verluste erlitten, die sie über Jahre geltend machen können und die die Steuerlast drücken. Doch mit dem künftig niedrigeren Steuersatz sinkt der Wert dieser Verlustvorträge, die sie nun abschreiben müssen.

München (APA/Reuters) - Der deutsche Versicherungskonzern Allianz wird von 2021 bis 2028 einer der Hauptsponsoren für die Olympischen Spiele. Die neue Partnerschaft zeige, wie attraktiv und stark die olympische Bewegung sei, sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach. Um wie viel Geld es geht, ließen IOC und Allianz offen. Medienberichten zufolge sollen es 400 Millionen Dollar sein.
 

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Allianz wird ein Hauptsponsor für Olympische Spiele

Hamburg/London (APA/dpa) - Der Energiekonzern Shell hat am Dienstag in Hamburg die erste öffentliche Tankstelle für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Deutschland eröffnet. Die Tankanlage im Stadtteil Harburg soll im Herbst nach einer Pilotphase in Betrieb gehen.
 

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Shell eröffnete erste deutsche Tankstelle für verflüssigtes Erdgas

Brüssel/Salzburg (APA/Reuters/AFP) - EU-Ratspräsident Donald Tusk warnt sechs Monate vor dem EU-Austritt Großbritanniens vor "katastrophalen" Folgen eines chaotischen Brexits. Unglücklicherweise sei ein Ausscheiden des Vereinigten Königreichs ohne weitreichenden Vertrag mit der EU immer noch möglich, schrieb Tusk am Dienstag in seinem Einladungsbrief zum EU-Gipfel in Salzburg.
 

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EU-Ratspräsident warnt vor Katastrophe bei wildem EU-Ausstieg