Moody's sieht Wachstumsprobleme bei Exportnationen aus Asien

Hongkong - Die Wachstumsaussichten für die südostasiatischen Staaten in den kommenden zwei Jahren sind nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's sehr unterschiedlich: Probleme dürften demnach vor allem jene Länder bekommen, die eher exportorientiert seien, wie Singapur, Malaysia und Thailand.

In einer besseren Position befänden sich dagegen diejenigen Volkswirtschaften des Verband Südostasiatischer Nationen (Asean), die sich mehr auf die Binnenmärkte konzentrierten, wie Indonesien und die Philippinen, teilte Moody's am Dienstag mit.

Diese Einschätzung könnte ein Warnsignal an Politiker sein, die sich darauf stützen, dass die Schwellenländer vor allem in Asien in den kommenden Jahren die globale Konjunktur anschieben werden. Da es keine Anzeichen dafür gebe, dass der Rückgang im Welthandel gestoppt werde, seien die Aussichten für Asiens Exportnationen schlechter, erklärte die Ratingagentur. Singapur, Malaysia und Thailand hätten zudem hohe Haushaltsdefizite.

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