Moody's senkt Ratings für Hypo Tirol und Vorarlberg

Die internationale Ratingagentur Moody's hat ihre Ankündigung wahr gemacht und Ratings der Hypo Tirol und Vorarlberg gesenkt. Betroffen davon sind die langfristigen Bewertungen der Schulden und Einlagen. Moody's begründet den Schritt in einer Pressemitteilung einerseits mit neuen Bewertungsmethoden und andererseits mit dem Verlust der Unterstützung durch die öffentliche Hand.

Die Ratingagentur geht davon aus, dass eine solche Unterstützung aufgrund der restriktiven Rahmenbedingungen der neuen europäischen Richtlinien für Banken unwahrscheinlich ist.

Damit haben auch die Anstrengungen der Hypo-Tirol-Vorstände nichts gebracht, die noch Ende April ein Gespräch mit den Moody's-Analysten hatten. Ihrer Meinung nach sei eine Abstufung "aufgrund der nachweislich positiven Entwicklung der Bank schwer argumentierbar", sagten sie damals.

Die Abstufungen reflektierten auch den nachteiligen Effekt, der sich für die beiden Hypos aus den Haftungsverpflichtungen für die Pfandbriefbank ergebe, die wiederum im Zusammenhang mit dem Zahlungsmoratorium für die Heta, die ehemalige Kärntner Hypo Alpe Adria, stehen. Das Rating der Pfandbriefbank steht selbst noch unter Beobachtung auf ein mögliches Downgrading.

Das Rating der langfristigen Schulden und Einlagen der Hypo Tirol ist nach Abschluss der Revision nunmehr von "Baa2/Prime-2" auf "Ba1 Not-Prime" sowie für die abgesicherten langfristigen Schulden und Einlagen von "Baa1" auf "Ba1" gesenkt worden. Bei der Hypo Vorarlberg wurden sie von "A2/Prime-1" auf "Baa1", respektive von "A1" auf "Baa1" gesenkt. Des weiteren sind die vorrangigen Schulden und Einlagen mit einem negativen Ausblick versehen. Der Ausblick für die nachrangigen Schuldeninstrumente wurde von Moody's aus internen Gründen entfernt.

Bestätigt hat Moody's dagegen das Standalone-Rating der Tiroler Hypo mit "ba3" und ihrer vorrangigen und nachrangigen Schulden mit "B1". Die Vorarlberger Hypo ist diesbezüglich mit "baa3" und "Ba1" bewertet. Diese Ratings wurden bereits Anfang Mai gesenkt.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert