Moody's: Bonitätsnoten für Euro-Zone trotz Risiken vorerst stabil

Bangalore - Die Ratingagentur Moody's sieht kurzfristig keine Gefahren für die Bonitätsnoten der Euro-Zone. Diese dürften in den Jahren 2016 und 2017 stabil bleiben, teilten die Moody's-Experten am Freitag mit. Längerfristig gebe es aber Risiken.

Dazu zählten die nachlassende Budgetsanierung, schwache Fortschritte bei Strukturreformen und steigende politische Risiken.

Ein möglicher Austritt Großbritanniens aus der EU könne den Reformeifer im Währungsraum zusätzlich lähmen. Dort werde die Wirtschaft im laufenden Jahr um 1,6 Prozent wachsen, prognostizieren die Analysten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden