Montenegro will Tourismusbranche mit Steuerentlastungen stärken

Die montenegrinische Regierung hat nun beschlossen, mit Maßnahmen wie Steuerentlastungen die Tourismuswirtschaft, eine der wichtigsten Einkommensquellen des Landes, zu stärken. Eine ganze Reihe davon soll aber erst Anfang 2016 in Kraft treten, zehn Gesetze müssen abgeändert werden.

Wie die Tageszeitung "Vijesti" heute, Freitag, unter Berufung auf die Regierungspläne berichtete, soll die Mehrwertsteuer für alle Hotel-Dienstleistungen von derzeit 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Die Hotelbesitzer sollen ferner für einen Zeitraum von zehn Jahren von der Zahlung der Vermögensteuer und der Lohnsteuer befreit werden. Zudem sollen die Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialabgaben für zehn Jahre um 50 Prozent gesenkt werden.

Die Maßnahmen sollen unter anderem auch die Errichtung von Vier- und Fünf-Sterne-Hotels anspornen. Ihr Anteil beläuft sich derzeit auf nur vier Prozent und soll bis 2020 laut Regierungsplänen auf 13,2 Prozent erhöht werden. Die dank neuer Maßnahmen erwarteten Investitionen in der Touristikbranche sollen nach Erwartung der Regierung zu einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) bis Ende 2018 um 6 Prozent gemessen an 2015 führen.

In Montenegro wurden im Vorjahr 1,54 Millionen Touristen registriert, um 1,7 Prozent mehr als 2013. Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr waren mit 730 Mio. Euro um 10 Mio. Euro höher als 2013. Jüngsten Prognosen zufolge werden heuer allerdings starke Einbußen bei den Besuchern aus Russland erwartet, die im Vorjahr mit 30 Prozent den größten Anteil der ausländischen Touristen ausmachten.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London