Montana Tech steigerte Umsatz und Betriebsergebnis

Menziken (APA/sda/awp) - Die in der Schweiz börsennotierte Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) des österreichischen Investors Michael Tojner hat in den ersten drei Quartalen 2017 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Umsatz und Betriebsergebnis der Gruppe stiegen gegenüber der Vorjahresperiode deutlich an.

Für das Gesamtjahr rechnet MTC eigenen Angaben zufolge weiterhin mit einer positiven Entwicklung sowohl bei den Verkaufserlösen als auch beim Gewinn. Der Börsengang der Batterie-Tochter Varta im Oktober sei erfreulich gewesen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 erwirtschaftete MTC einen Umsatz von 637,6 Mio. Euro, ein Zuwachs von rund 12 Prozent. Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg heuer in den ersten drei Quartalen überproportional um 31 Prozent auf 105,4 Mio. Euro. Das entspricht einer um 230 Basispunkte höheren Marge von 16,5 Prozent. Der EBIT legte um 45 Prozent auf 66,9 Mio. Euro zu.

Die Batterie-Tochter Varta konnte den Absatz von Energiespeichern wesentlich steigern, heißt es weiter. Der Absatz von wiederaufladbaren Batterien, etwa für Wearables, steigt deutlich. Die Kapazität der CoinPower-Produktion werde sukzessive erweitert.

In der Division Aerospace Components wurde der neu errichtete US-Standort Ball Ground in Georgia fertiggestellt und in Betrieb genommen. Mit der im zweiten Quartal erfolgten Inbetriebnahme der Extrusionsanlage in Dumbravita (Rumänien) seien die wichtigsten Vorhaben dieses Jahres abgeschlossen.

Für das geplante Werk der Alu Menziken in Rumänien seien alle Genehmigungen erteilt und der Baustart sei im Oktober erfolgt.

Mit den Restrukturierungsmaßnahmen in der Division Metal Tech sei die Basis für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum in den Bereichen Stahl, Automotive/Aluminiumräder sowie Sicherheitstechnik gelegt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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