Montana Tech hat Asta nun voll in der Bilanz: 1.500 Mitarbeiter mehr

Wien/Menziken (APA) - Die in der Schweiz börsennotierte Montana Tech des österreichischen Investors Michael Tojner hat seit heuer den Zulieferer für die Kraftwerksindustrie, Asta, voll in ihrer Bilanz integriert. Das hat der österreichischen Industriefirma im ersten Halbjahr einen Wachstumssprung gebracht. Mit 7.198 Beschäftigten hatte Montana Tech heuer zur Jahresmitte auch um 1.534 mehr Mitarbeiter als voriges Jahr.

Bereits seit 2012 ist die Montana Tech Eigner der Asta-Gruppe mit ihren Standorten in Österreich, Indien, China und Brasilien. Vollständig wirtschaftlich integriert ist Asta in der Montana erst seit Jänner 2018. In Österreich hatte es bei Asta zuletzt Neustrukturierungen gegeben.

Eine kleinere Änderung im Konsolidierungskreis hatte es auch 2017 gegeben: Damals ging die Tochter Varta an die Börse. Montana Tech ist aber weiterhin Mehrheitsaktionär der Varta AG mit etwa 63 Prozent. Varta stellt hauptsächlich Mikrobatterien insbesondere für Hörgeräte her sowie Lithium-Ionen-Batterien für mobile Anwendungen und Energiespeicher.

Alle vier Montana-Tech-Divisionen zusammen setzten im ersten Halbjahr 2018 etwas mehr als 601 Mio. Euro um, ein Zuwachs von fast 42 Prozent. Das Bruttoergebnis EBITDA lag bei 71,6 Mio. Euro (plus 2 Prozent). Weil in den vergangenen Jahren viel investiert wurde und demnach auch Abschreibungen anfallen, gingen die Ergebnisse unterhalb des EBITDA zurück. Das Betriebsergebnis EBIT lag zum Ende des Halbjahrs bei 40,4 Mio. Euro und damit 8,9 Prozent unter jenem des Vorjahres, der Nettogewinn bei 23,9 Mio. Euro um 17,8 Prozent darunter. Im zweiten Quartal war der Umsatz höher als im Erstquartal und auch höher als im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr geht die Montana Gruppe von einer "weiterhin positiven Entwicklung" aus, heißt es im Zwischenbericht. In Rumänien (Satu Mare) wird ein neu gebautes Werk der Tochter Alu Menziken im November eröffnet. In Kroatien (Umag) wird der Standort der Aluflexpack Gruppe um 32 Mio. Euro erweitert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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