Monsantos Umsatz stagnierte vor geplanter Übernahme durch Bayer

St. Louis (APA/dpa) - Vor der geplanten Übernahme durch Bayer hat der US-Agrarkonzern Monsanto durchwachsene Zahlen vorgelegt. Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende November) stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert nur minimal auf 2,7 Mrd. Dollar (2,25 Mrd. Euro), wie Monsanto am Donnerstag mitteilte.

Der Gewinn kletterte zwar kräftig von 29 Mio. auf 169 Mio. Dollar, Grund waren jedoch vor allem Verkäufe von Firmenteilen. Insgesamt blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr machte Monsanto mit Verweis auf die bevorstehende Übernahme durch Bayer keine Angaben.

Monsanto zeigte sich zuversichtlich, die Fusion rasch abschließen und dadurch neue Kräfte freisetzen zu können. "Der Zusammenschluss wird beiden Unternehmen erlauben, das Innovationstempo zu beschleunigen", hieß es. Die 66 Mrd. Dollar teure Übernahme durch Bayer dürfte jedoch Zugeständnisse an die Kartellwächter erfordern.

Einem Bericht der "New York Post" zufolge hat der Leverkusener Dax-Konzern deshalb bereits mit der Versteigerung von Unternehmensteilen begonnen. Mit der Fusion geht Bayer auch Imagerisiken ein. Monsanto steht wegen umstrittener Unkrautvernichter und genmanipulierten Saatguts stark in der Kritik.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro