Monsanto verklagt Kalifornien im Glyphosat-Streit

Chicago (APA/Reuters) - Im Streit über das Herbizid Glyphosat zieht der US-Saatgutriese Monsanto gegen den US-Bundesstaat Kalifornien vor Gericht. Der am Mittwoch eingereichten Klage des Konzerns, den Bayer für mehr als 60 Milliarden Dollar kaufen will, haben sich mehrere Landwirtschaftsverbände angeschlossen.

Stein des Anstoßes ist, dass Kalifornien im Juli den auf Glyphosat basierenden Monsanto-Unkrautvernichter Roundup auf eine Liste krebsverursachender Chemikalien gesetzt hat. Zudem verlangt der Bundesstaat, dass Glyphosat-Produkte ab Sommer nächsten Jahres mit entsprechenden Warnhinweisen versehen sind. Dies wollen die Kläger verhindern. Sie bestreiten derartige Krebsgefahren.

Monsanto-Manager Scott Partridge erklärte, die geforderten Hinweise verbreiteten falsche Informationen und lösten ungerechtfertigterweise öffentliche Besorgnis und Verwirrung aus. Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2015 zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend" ist. In der EU endet die aktuelle Glyphosat-Genehmigung am 15. Dezember. Über eine von der EU-Kommission vorgeschlagene Verlängerung um weitere fünf Jahre haben die Mitgliedstaaten noch nicht entschieden.

Wien (APA) - Reinhard Florey (52) bleibt weiterhin Finanzvorstand des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat in seiner heutigen Sitzung die Funktionsperiode von Florey um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert, gab das börsennotierte Unternehmen am Dienstag bekannt.
 

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OMV verlängerte Vertrag von CFO Florey um 2 Jahre

St. Pölten (APA) - In Niederösterreich sind mittlerweile 5.000 E-Fahrzeuge zugelassen. Das Bundesland sei damit österreichweit "unangefochten die Nummer eins", betonten LHStv. Stephan Pernkopf und Landesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) am Dienstag in einer Aussendung.
 

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5.000 E-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen

Innsbruck (APA) - Innsbrucks Touristiker haben in der Wintersaison 2017/18 ein Plus bei Ankünften (plus 4 Prozent) und Nächtigungen (plus 4,9 Prozent) vermeldet. Im Winterhalbjahr kamen rund 660.000 Gäste, die Übernachtungen lagen bei über 1,5 Mio. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug somit 2,3 Tage.
 

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Innsbruck mit Plus bei Ankünften und Nächtigungen im Winter 17/18