Monsanto will mit Verkäufen Syngenta-Übernahme sichern

St. Louis/Basel - Der US-Saatgut- und Genpflanzen-Produzent Monsanto will sich Branchenkreisen zufolge mit milliardenschweren Geschäftsverkäufen die Zustimmung der Wettbewerbshüter zur geplanten Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta sichern.

So dürfte Monsanto nach möglichen Käufern für das US-Saatgut-Geschäft von Syngenta Ausschau halten, das der US-amerikanische Konzern wohl nicht mit übernehmen dürfe, hieß es in den Kreisen. Monsanto werde dazu voraussichtlich beim Kooperationspartner BASF anklopfen.

Mit der Agrochemie-Branche vertraute Banker nannten auch chinesische Firmen wie China National Chemical Corp (ChemChina) und Bayer als etwaige Interessenten für Syngenta-Bereiche. Der Analyst Martin Schreiber von der Zürcher Kantonalbank brachte zudem den US-Konzern Dow Chemical ins Gespräch. Syngentas Saatgut-Geschäft wird von Analysten auf sechs bis mehr als acht Milliarden Dollar taxiert.

Den Branchenkreisen zufolge bemüht sich Monsanto zunächst um eine Klärung der Käuferfrage, bevor das Unternehmen erneut an Syngenta herantritt. Dies könne in drei Wochen der Fall sein. Syngenta hatte Monsantos Offert über 45 Milliarden Dollar (39,41 Mrd. Euro) als zu niedrig zurückgewiesen. An der Börse wird mit einer Aufstockung gerechnet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro