Monsanto kämpft weiter um Syngenta

Der US-Saatguthersteller Monsanto will bei der geplanten Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta langen Atem zeigen. "Ich werde da Energie reinstecken, um das über die Ziellinie zu bringen", sagte Monsanto-Chef Hugh Grant dem "Wall Street Journal" (Mittwochausgabe) in seinem ersten Interview seit Bekanntwerden der Übernahmepläne.

Er sprach von einem "langen Spiel" und dass er sich von Syngentas Abfuhr nicht abschrecken lasse. Monsantos Jagd nach dem Schweizer Unternehmen könnte sich über mehrere Monate auszahlen. Auch wenn die Transaktion nicht zustande komme, wolle Monsanto im Bereich Pestizide expandieren. "Wir werden einen anderen Weg finden, wie wir das machen. Wir brechen nicht einfach die Zelte ab und gehen dahin zurück, wo wir vorher waren."

Monsanto bietet 45 Milliarden Dollar für Syngenta und eine Gebühr von zwei Milliarden Dollar, sollte eine Übernahme am Widerstand der Kartellbehörden scheitern. Die Schweizer hatten die Offerte bereits mehrmals als "völlig unangemessen" zurückgewiesen. Der US-Saatguthersteller will am Mittwoch Quartalszahlen veröffentlichen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden