Monsanto kämpft weiter um Syngenta

Der US-Saatguthersteller Monsanto will bei der geplanten Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta langen Atem zeigen. "Ich werde da Energie reinstecken, um das über die Ziellinie zu bringen", sagte Monsanto-Chef Hugh Grant dem "Wall Street Journal" (Mittwochausgabe) in seinem ersten Interview seit Bekanntwerden der Übernahmepläne.

Er sprach von einem "langen Spiel" und dass er sich von Syngentas Abfuhr nicht abschrecken lasse. Monsantos Jagd nach dem Schweizer Unternehmen könnte sich über mehrere Monate auszahlen. Auch wenn die Transaktion nicht zustande komme, wolle Monsanto im Bereich Pestizide expandieren. "Wir werden einen anderen Weg finden, wie wir das machen. Wir brechen nicht einfach die Zelte ab und gehen dahin zurück, wo wir vorher waren."

Monsanto bietet 45 Milliarden Dollar für Syngenta und eine Gebühr von zwei Milliarden Dollar, sollte eine Übernahme am Widerstand der Kartellbehörden scheitern. Die Schweizer hatten die Offerte bereits mehrmals als "völlig unangemessen" zurückgewiesen. Der US-Saatguthersteller will am Mittwoch Quartalszahlen veröffentlichen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte