Monsanto-Management will Syngenta-Aktionäre auf seine Seite ziehen

Der US-Saatguthersteller Monsanto will den Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta wieder an den Verhandlungstisch bringen. Weil die Schweizer aber eine Übernahme weiterhin ablehnen, wendet sich die Monsanto-Spitze nun direkt an die Syngenta-Aktionäre.

"Ihre Aktionäre wollen mit uns sprechen", wird Monsanto-Manager Scott Partridge im "Wall Street Journal" vom Freitag zitiert. Man versuche auszuloten, welche Zugeständnisse nötig wären, um sie von dem Deal zu überzeugen.

Wie Partridge in dem Interview weiter sagt, lehnt es Monsanto ab, das Angebot für Syngenta zu erhöhen. Dieses liege mit 449 Franken (426,7 Euro) je Aktie bereits um 43 Prozent über dem Kurs vor Bekanntwerden der Pläne. Ein Syngenta-Sprecher wiederum wird mit den Worten zitiert, das Offert sei "völlig ungenügend".

Monsanto will aber offenbar nicht locker lassen: "Wir gehen nicht weg", erklärt Partridge. Es gebe keinen konkreten Zeitplan bezüglich Syngenta.

Mannheim (APA/Reuters) - Das Debakel beim angeschlagenen deutschen Industriedienstleister Bilfinger hat ein Nachspiel für den früheren Vorstandschef und hessischen Ex-Ministerpräsidenten Roland Koch. Der Mannheimer Industriedienstleister, unter Kochs Führung vor rund fünf Jahren in die Krise gestürzt, wolle nach einem Beschluss des Aufsichtsrats von allen Vorständen der Jahre 2006 bis 2015 Schadenersatz einfordern.
 

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Bilfinger zieht Ex-Vorstandschef Koch zur Rechenschaft

München (APA/AFP) - Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos sind nach Einschätzung des ADAC möglich und "hochwirksam". Wie der Autoklub am Dienstag mitteilte, lässt sich nach neuen Messungen innerorts bei günstigen Fahr- und Temperaturbedingungen eine Reduktion der Stickoxid-Emissionen um bis zu 70 Prozent an diesen Fahrzeugen erreichen. Außerorts sind es demnach sogar bis zu 90 Prozent.
 

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ADAC: Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos möglich und hochwirksam

Schweizer Skimode-Label Zimtstern schwingt von der Piste ab

Wirtschaft

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