Monsanto-Management will Syngenta-Aktionäre auf seine Seite ziehen

Der US-Saatguthersteller Monsanto will den Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta wieder an den Verhandlungstisch bringen. Weil die Schweizer aber eine Übernahme weiterhin ablehnen, wendet sich die Monsanto-Spitze nun direkt an die Syngenta-Aktionäre.

"Ihre Aktionäre wollen mit uns sprechen", wird Monsanto-Manager Scott Partridge im "Wall Street Journal" vom Freitag zitiert. Man versuche auszuloten, welche Zugeständnisse nötig wären, um sie von dem Deal zu überzeugen.

Wie Partridge in dem Interview weiter sagt, lehnt es Monsanto ab, das Angebot für Syngenta zu erhöhen. Dieses liege mit 449 Franken (426,7 Euro) je Aktie bereits um 43 Prozent über dem Kurs vor Bekanntwerden der Pläne. Ein Syngenta-Sprecher wiederum wird mit den Worten zitiert, das Offert sei "völlig ungenügend".

Monsanto will aber offenbar nicht locker lassen: "Wir gehen nicht weg", erklärt Partridge. Es gebe keinen konkreten Zeitplan bezüglich Syngenta.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte