Möglicher Zika-Impfstoff beflügelt Valneva (Ex-Intercell)

Bis zum Nachmittag bereits mehr als vier Mal so viele Valneva-Papiere gehandelt wie an einem gesamten Durchschnittstag.

Lyon. In der Hoffnung auf die baldige Markteinführung eines Impfstoffs gegen das Zika-Virus sind Anleger am Mittwoch bei der in Wien börsennotierten Biotechfirma Valneva eingestiegen. Die Aktien der französischen Firma stiegen um bis zu 12,4 Prozent auf 3,45 Euro. Dabei wechselten bis zum Nachmittag bereits mehr als vier Mal so viele Valneva-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben derzeit die Entwicklung eines Zika-Impfstoffs. Dessen Erreger ist mit dem Virus verwandt, der die in Asien verbreitete Japanische Enzephalitis verursacht. Hierfür hat Valneva einen Impfstoff bereits im Angebot. Das durch Mücken übertragene Zika-Virus breitet sich derzeit in Südamerika aus und wird für Missbildungen bei Neugeborenen verantwortlich gemacht. Ein größerer Ausbruch in Europa gilt allerdings als unwahrscheinlich.

Valneva ist aus der Verschmelzung der österreichischen Intercell mit der französischen Vivalis hervorgegangen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro