Mögliche Koalitionspläne machen Italien-Anleger nervös

Frankfurt (APA/Reuters) - Medienberichte über die finanzpolitischen Pläne der wahrscheinlichen künftigen italienischen Regierung bereiten Anlegern Bauchschmerzen. Sie warfen Anleihen des südeuropäischen Lands aus ihren Depots und trieben dadurch die Rendite der zehnjährigen Titel auf ein Zwei-Monats-Hoch von 2,015 Prozent. Der Leitindex der Mailänder Börse verlor im europäischen Vergleich überdurchschnittliche 0,8 Prozent.

Einem Bericht der Online-Zeitung "Huffington Post Italia" zufolge wollen die populistische 5-Sterne-Bewegung und die rechtsextreme Lega die Europäische Zentralbank (EZB) um den Erlass von Schulden in Höhe von 250 Mrd. Euro bitten. Das ist mehr als die Hälfte des Volumens der von der EZB im Rahmen ihres Ankaufsprogramms erworbenen italienischen Titel. Außerdem sollen die Beitragszahlungen an die EU nachverhandelt und die Pensionsreform von 2011 zurückgenommen werden. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Lega betonte, das Thema Schuldenerlass sei nicht Teil des offiziellen Entwurfs für das Regierungsprogramm.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte