Mögliche Deals treiben Kurs von Berlusconis Mediaset

Mailand (APA/Reuters) - Ein Medienbericht über einen Auftrag der Streaming-Tochter der Telecom Italia sowie eine Einigung im Streit mit Vivendi hat die börsennotierte TV-Gruppe Mediaset am Freitag beflügelt. Die Mediaset-Aktien des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi stiegen um 5,2 Prozent und waren damit Spitzenreiter im Leitindex der Mailänder Börse.

Der Zeitung "Il Messaggero" zufolge könnte Mediaset in den kommenden Tagen den Zuschlag bekommen, Inhalte an TIM Vision zu liefern, ein Joint Venture der Telecom Italia mit dem TV-Sender Canal+. Der Auftrag habe ein Volumen von 600 Millionen Euro über sechs Jahre.

Außerdem berichtete das Blatt, Vivendi denke über eine 700 Millionen Euro schwere Zahlung an Mediaset nach, um den Streit um die Pay-TV-Sparte des italienischen Konzerns beizulegen. Im Sommer 2016 war ein Deal zur Übernahme von "Premium" durch Vivendi geplatzt. Im Anschluss hatte sich der französische Konzern, der auch größter Eigner der Telecom Italia ist, mit Berlusconi einen Kampf um die Kontrolle von Mediaset geliefert.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne