Mögliche Deals treiben Kurs von Berlusconis Mediaset

Mailand (APA/Reuters) - Ein Medienbericht über einen Auftrag der Streaming-Tochter der Telecom Italia sowie eine Einigung im Streit mit Vivendi hat die börsennotierte TV-Gruppe Mediaset am Freitag beflügelt. Die Mediaset-Aktien des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi stiegen um 5,2 Prozent und waren damit Spitzenreiter im Leitindex der Mailänder Börse.

Der Zeitung "Il Messaggero" zufolge könnte Mediaset in den kommenden Tagen den Zuschlag bekommen, Inhalte an TIM Vision zu liefern, ein Joint Venture der Telecom Italia mit dem TV-Sender Canal+. Der Auftrag habe ein Volumen von 600 Millionen Euro über sechs Jahre.

Außerdem berichtete das Blatt, Vivendi denke über eine 700 Millionen Euro schwere Zahlung an Mediaset nach, um den Streit um die Pay-TV-Sparte des italienischen Konzerns beizulegen. Im Sommer 2016 war ein Deal zur Übernahme von "Premium" durch Vivendi geplatzt. Im Anschluss hatte sich der französische Konzern, der auch größter Eigner der Telecom Italia ist, mit Berlusconi einen Kampf um die Kontrolle von Mediaset geliefert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte