Mögliche Deals treiben Kurs von Berlusconis Mediaset

Mailand (APA/Reuters) - Ein Medienbericht über einen Auftrag der Streaming-Tochter der Telecom Italia sowie eine Einigung im Streit mit Vivendi hat die börsennotierte TV-Gruppe Mediaset am Freitag beflügelt. Die Mediaset-Aktien des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi stiegen um 5,2 Prozent und waren damit Spitzenreiter im Leitindex der Mailänder Börse.

Der Zeitung "Il Messaggero" zufolge könnte Mediaset in den kommenden Tagen den Zuschlag bekommen, Inhalte an TIM Vision zu liefern, ein Joint Venture der Telecom Italia mit dem TV-Sender Canal+. Der Auftrag habe ein Volumen von 600 Millionen Euro über sechs Jahre.

Außerdem berichtete das Blatt, Vivendi denke über eine 700 Millionen Euro schwere Zahlung an Mediaset nach, um den Streit um die Pay-TV-Sparte des italienischen Konzerns beizulegen. Im Sommer 2016 war ein Deal zur Übernahme von "Premium" durch Vivendi geplatzt. Im Anschluss hatte sich der französische Konzern, der auch größter Eigner der Telecom Italia ist, mit Berlusconi einen Kampf um die Kontrolle von Mediaset geliefert.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne