Mögliche Deals treiben Kurs von Berlusconis Mediaset

Mailand (APA/Reuters) - Ein Medienbericht über einen Auftrag der Streaming-Tochter der Telecom Italia sowie eine Einigung im Streit mit Vivendi hat die börsennotierte TV-Gruppe Mediaset am Freitag beflügelt. Die Mediaset-Aktien des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi stiegen um 5,2 Prozent und waren damit Spitzenreiter im Leitindex der Mailänder Börse.

Der Zeitung "Il Messaggero" zufolge könnte Mediaset in den kommenden Tagen den Zuschlag bekommen, Inhalte an TIM Vision zu liefern, ein Joint Venture der Telecom Italia mit dem TV-Sender Canal+. Der Auftrag habe ein Volumen von 600 Millionen Euro über sechs Jahre.

Außerdem berichtete das Blatt, Vivendi denke über eine 700 Millionen Euro schwere Zahlung an Mediaset nach, um den Streit um die Pay-TV-Sparte des italienischen Konzerns beizulegen. Im Sommer 2016 war ein Deal zur Übernahme von "Premium" durch Vivendi geplatzt. Im Anschluss hatte sich der französische Konzern, der auch größter Eigner der Telecom Italia ist, mit Berlusconi einen Kampf um die Kontrolle von Mediaset geliefert.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen