Modelleisenbahn Holding: Sozialplan bis Ende 2022 vereinbart

Gloggnitz/Bergheim (APA) - Bei der Modelleisenbahn Holding mit Sitz in Bergheim bei Salzburg hat die Geschäftsführung nun mit dem Betriebsrat einen Sozialplan für den Standort Österreich vereinbart. Der Sozialplan sei die Grundlage für den angekündigten Personalabbau im niederösterreichischen Werk in Gloggnitz, teilte der Geschäftsführer der Holdinggesellschaft, Hannes Grießner, heute (Mittwoch) in einer Aussendung mit.

Weitere Kündigungen in Österreich seien nicht vorgesehen, heißt es in der Mitteilung. Der Sozialplan sei auf Wunsch des Betriebsrates auf ganz Österreich ausgeweitet worden.

Im Frühjahr hatte das Unternehmen die Kündigung von 52 Mitarbeitern am Produktionsstandort Gloggnitz als "unumgänglich" bezeichnet. Mit dem Abbau der Arbeitsplätze und der Verlagerung des Spritzgusses in die Slowakei im Herbst werde der deutliche Verlust im operativen Bereich der gesamten Gruppe stark reduziert, parallel werde der neue Standort in Vietnam ausgebaut.

Die Modelleisenbahn-Gruppe mit den Marken Fleischmann und Roco beschäftigt in fünf Ländern 900 Personen und hat im vergangenen Jahr 49 Mio. Euro Umsatz gemacht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro