Modelabel Fay will mit Arthur Arbesser in Asien wachsen

Rom (APA) - Das zur börsennotierten italienischen Modegruppe Tod's gehörende Modelabel Fay will mithilfe seines Wiener Kreativchefs Arthur Arbesser international wachsen. Das Unternehmen will bis zur ersten Hälfte 2019 vor allem in China und im asiatischen Raum zulegen, berichtete Vize-Verwaltungsratspräsident der Tod's SpA, Andrea Della Valle.

Fay hat das Jahr 2017 mit einem 1,4-prozentigen Umsatzwachstum auf 63,5 Millionen Euro abgeschlossen und seine Position in Deutschland, Frankreich und Spanien konsolidiert, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza" (Dienstagsausgabe). Mit dem 34-jährigen Arbesser, seit September Kreativchef bei Fay, bemühe sich das Unternehmen um eine Verjüngung der Kundschaft, berichtete Della Valle.

Arbesser stellte am Samstag bei der Mailänder Modewoche seine erste Fay-Kollektion vor. Dabei setzte er auch auf Loden-Elemente. Erstmals debütierte Arbesser auch als Designer für Herrenmode, die inzwischen 56 Prozent des Fay-Umsatzes ausmacht. "Es ist eine große Gelegenheit für mich, mit einem so wichtigen Erbe wie der Fay-Tradition zu arbeiten", berichtete Arbesser. Das Label hatte Della Valle vor 30 Jahren in den USA erworben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte