Modekonzern Stefanel schaffte den Neustart

Rom (APA) - Der italienische Modekonzern Stefanel hat seine schwere Krise überwunden und schlägt ein neues Kapitel unter Kontrolle des Private-Equity-Fonds Oxy und der britischen Finanzgruppe Attestor auf. Die beiden Investoren haben eine Mehrheit von 71 Prozent am Unternehmen erworben. Stefanel hatte im Dezember eine Kapitalaufstockung von 10 Mio. Euro abgeschlossen.

Im Zuge der Umstrukturierung hat Firmengründer Giuseppe Stefanel seinen Konzernanteil von 56,5 Prozent auf 16,4 Prozent reduziert, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" am Freitag. Giuseppe Stefanel bleibt als Verwaltungsratspräsident im Amt. Der Manager Cristiano Portas rückt zum neuen CEO auf. Beim ausländischen Filialnetz ist zur Eindämmung der Kosten der Sparstift angesetzt, zudem seien Investitionen ins Digitalmarketing im Gange, berichtete das Blatt.

Für 2017 hat der Konzern einen Umsatz von 127 Mio. Euro gemeldet. Das operative Ergebnis (Ebitda) war 11,2 Millionen Euro im Minus. Die Verschuldung betrug 49,7 Mio. Euro. In den letzten Monaten wurden 33 Monomarken-Shops geschlossen, berichtete die Zeitung. Weitere 19 Stores wurden eröffnet. Derzeit besitzt Stefanel 400 Shops und zählt 1.000 Mitarbeiter.

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

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Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

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Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

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12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz