Modekonzern Hugo Boss blickt optimistischer zum Jahresende

Metzingen (APA/dpa) - Ein wieder anziehendes Geschäft in China und mehr Verkäufe in den eigenen Läden stimmen den Edelschneider Hugo Boss optimistisch für das Jahresende. Das Unternehmen erhöhte infolge dessen nach Ablauf des dritten Quartals seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr.

2017 dürften die Erlöse in lokalen Währungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich steigen, teilte der Bekleidungshersteller am Donnerstag in Metzingen mit. Bisher war Hugo Boss von einer weitgehend stabilen Entwicklung ausgegangen.

Hoffnung geben dem mitten in einem Konzernumbau steckenden Edelschneider die Entwicklung in den eigenen Läden, aber auch wieder besser laufende Geschäfte in vormals problematischen Märkten wie China.

Zwischen Juli und September legte der Umsatz um ein Prozent auf 710,7 Mio. Euro zu. In lokalen Währungen lag der Zuwachs bei 3 Prozent. Der bei Hugo Boss als operatives Ergebnis geltende um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebitda) ging im dritten Quartal wegen höherer Kosten fürs Marketing und die Digitalisierung um ein Prozent auf 142,9 Mio. Euro zurück. Im Gesamtjahr soll das Ebitda stabil bleiben.

Unter dem Strich spürte Hugo Boss zwar eine Entlastung durch bessere Mietkonditionen und weniger Schließungen. Aufgrund einer höheren Steuerquote stagnierte der Überschuss jedoch bei gut 80 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018