Modekonzern Esprit macht Fortschritte bei Neuausrichtung

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit kommt bei seiner Neuausrichtung voran. Durch einen rigiden Sparkurs und die Schließung zahlreicher Läden konnte das Unternehmen mit Firmensitz in Ratingen und Börsennotierung in Hongkong im Geschäftsjahr 2016/17 trotz deutlich gesunkener Umsätze einen Gewinn von 67 Mio. Hongkong-Dollar (7,2 Mio. Euro) ausweisen.

Im Vorjahr hatte der Gewinn bei 21 Mio. Hongkong-Dollar gelegen.

Esprit-Chef Jose Manuel Martinez betonte, das Unternehmen habe bei der strategischen Neuausrichtung gute Fortschritte gemacht. "Zukünftig liegt unser Fokus darauf, eine starke Basis für ein langfristiges Wachstum zu schaffen". Dazu plane das Unternehmen nicht zuletzt eine Verjüngung des Markenauftritts.

Der Umsatz der Esprit-Gruppe ging nicht zuletzt wegen zahlreicher Filialschließungen um 8,7 Prozent auf 15,9 Mrd. Hongkong-Dollar zurück. Das Unternehmen kündigte an, kurzfristig die Schließungen von unprofitablen Geschäften zur Bereinigung des Laden-Portfolios fortsetzen zu wollen. Insgesamt werde für die Gruppe deshalb auch im laufenden Geschäftsjahr ein moderater Umsatzrückgang erwartet.

Esprit kämpft wie viele Modehändler mit einem schwierigen Marktumfeld und zahlreichen hausgemachten Problemen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro