Modekonzern Ermenegildo Zegna kauft in den USA ein

Rom/New York (APA) - Die italienische Herrenbekleidungsfirma Ermenegildo Zegna expandiert in den USA. Zegna, der zu den größten Herrenausstattern der Welt zählt, übernimmt eine 85-prozentige Beteiligung an der in New York beheimateten Modefirma Thom Browne. Der Deal ist circa 500 Mio. US-Dollar (427 Mio. Euro) schwer, berichteten italienische Medien.

Zegna einigte sich auf den Kauf mit dem US-Fonds Sandbridge Capital, Eigentümer der Modefirma, sowie mit Unternehmensgründer und Designer Thom Browne, der weiterhin 15 Prozent des Kapitals behalten wird. Thom Browne wird das Unternehmen nach wie vor unabhängig verwalten und bleibt der Firma als Kreativdirektor erhalten.

2017 hatte Thom Browne ein 20-prozentiges Gewinnwachstum auf 120 Mio. Dollar verzeichnet. 70 Prozent des Firmenumsatzes wird mit Herrenmode gemacht. Das Unternehmen betreibt 30 eigene Shops und ist in über 300 Multibrand-Stores präsent.

"Wir sind stolz, mit dieser Akquisition unsere Präsenz in den USA zu stärken", kommentierte Ermenegildo Zegna, CEO der gleichnamigen Gruppe aus dem norditalienischen Piemont. Das Unternehmen, das weltweit 7.000 Personen beschäftigt, konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 2,3 Prozent auf 1,183 Mrd. Euro steigern. Der Nettogewinn stieg um 64 Prozent auf 32,8 Mio. Euro.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018