Modekette Charles Vögele rutschte 2015 tiefer in Verlustzone

Pfäffikon - Charles Vögele muss im Kampf um die Trendwende einen Rückschlag hinnehmen. Anstatt endlich wieder schwarze Zahlen zu schreiben, rutschte die Schweizer Modehandels-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr tief in die Verlustzone. Auch der Umsatz ist erneut geschrumpft.

So erhöhte sich 2015 der Konzernverlust von 11 Mio. Franken im Jahr davor auf 62 Mio. Franken (56,5 Mio. Euro). Der Nettoumsatz sank um 11 Prozent auf 803 Mio. Franken, wie Charles Vögele am Dienstag mitteilte.

Das Modeunternehmen begründet den Rückschlag einerseits mit der Aufhebung des Euromindestkurses. Diese habe die Ergebnisse im Heimmarkt Schweiz massiv belastet und habe zu negativen Umrechnungseffekten in den übrigen Verkaufsregionen geführt.

Weiter habe Charles Vögele aber auch unter dem intensiven Wettbewerbs- und Preisdruck in der Schweiz und dem deutlich zu warmen Herbst gelitten. Dank Sofortmaßnahmen bei der Beschaffung, zusätzliche Kosteneinsparungen sowie Fortschritten in der Kollektion hat sich das Modeunternehmen laut Mitteilung zwar im dritten Quartal steigern können. Im vierten Quartal habe sich jedoch der positive Trend aufgrund des warmen Herbst in allen Absatzregionen von Charles Vögele bereits wieder umgekehrt.

Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen trotz dieses Rückschlags vorsichtig optimistisch. Die Situation in der Textilbranche bleibe zwar zweifelsohne anspruchsvoll, heißt es in der Aussendung. Dank einem bereits eingeleiteten Restrukturierungsprogramm soll Charles Vögele jedoch auf Stufe Betriebsergebnis (EBIT) bereits wieder schwarze Zahlen schreiben. Im vergangenen Jahr resultierte hier noch ein Verlust von 51 Mio. Franken.

Klagenfurt (APA) - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat für eine Steuerautonomie der Bundesländer nicht viel übrig. In einer Aussendung am Montag bekundete er "massive Zweifel" an der Sinnhaftigkeit einer solchen. Neun Länder- und ein Bundessteuersystem würden zu einer "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion" führen, meint Kaiser.
 

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Steuerautonomie - Kaiser gegen "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion"

Brüssel/Athen (APA) - Die EU Kommission hat sich am Montag erfreut darüber gezeigt, dass Griechenland das dreijährige Stabilisierungsprogramm im Rahmen des Euro-Rettungsschirms ESM verlässt. Das hoch verschuldete Land muss nun erstmals seit über acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Dies sei ein wichtiger Moment für Griechenland und die Welt, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
 

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Griechenland verlässt Euro-Rettungschirm - EU-Kommission erfreut

Sydney (APA/Reuters) - Ein erbitterter Streit um Einweg-Plastiksackerl lastet auf Australiens größter Supermarktkette Woolworths. Die Kette, die über Jahre rasant gewachsen war, steigerte ihren Umsatz in den ersten sieben Wochen ihres neuen Geschäftsjahres nur um 1,3 Prozent - im Vorquartal waren es noch 3,1 Prozent, wie Woolworths am Montag mitteilte.
 

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Plastiksackerl-Streit bremste Wachstum australischer Supermarktkette