Modegruppe Valentino erzielte 2015 Rekordwachstum

Die italienische Modegruppe Valentino segelt auf Wachstumskurs. Der Konzern, der seit 2012 in den Händen des Herrscherhauses von Katar steht, hat das Jahr 2015 mit einem Umsatzplus von 48 Prozent auf 987 Mio. Euro abgeschlossen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verdoppelte sich auf 180,2 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit.

Trotz des schwierigen internationalen Umfelds stieg das operative Ergebnis (Ebit) von 43 Mio. auf 104,4 Mio. Euro. Der Konzern rechnet 2016 mit einem weiteren zweistelligen Wachstum. Damit soll die Schwelle von 1 Mrd. Euro durchbrochen werden.

Vor allem in Korea und in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Valentino auf Wachstumskurs. Der Konzern investiere stark in die Shopkette, die weltweit 160 Boutiquen umfasst, berichtete Geschäftsführer Stefano Sassi nach Angaben der Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" am Mittwoch.

"Mayhoola for Investments", an der sich der Emir von Katar beteiligte, hatte vor vier Jahren vom Finanzinvestor Permira und der italienischen Modegruppe Marzotto das gesamte Valentino-Aktienpaket übernommen. Valentino zählt zu den italienischen Kultlabels und ist ein Synonym für Stil und Eleganz. Modepapst und Firmengründer Valentino Garavani hatte sich 2008 von der Welt der Haute Couture verabschiedet.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

Newsticker

Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

Newsticker

EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

Newsticker

Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch