Mobile World Congress - Blackphone umwirbt nun Unternehmen

Barcelona - Der Hersteller von Sicherheitshandys Blackphone will sich künftig vor allem an Geschäftskunden wenden. "Wir haben uns an Verbraucher gerichtet, jetzt sind wir bei Firmen gelandet", sagte Blackphone-Chef Phil Connor am Montag auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona.

Man habe bemerkt, dass viele Kunden große Stückzahlen bestellten, sagten Firmenvertreter. Daher will sich die Firma nun auf Sicherheitshandys für Unternehmen konzentrieren.

Die Smartphones von Blackphone werden mit Apps ausgeliefert, die Telefonate, Nachrichten und Dokumente verschlüsseln. Auch das Betriebssystem PrivateOS, das von Android abgeleitet ist, ist auf den Schutz der Privatsphäre ausgelegt. "Sie müssen die Kontrolle über das Gerät und über das Betriebssystem haben", sagte Connor. Am Montag präsentierte Blackphone zwei neue Geräte - ein Smartphone und ein Tablet - sowie zusätzliche Funktionen, die Geschäftskunden ansprechen sollen. Neu ist ein Programm für verschlüsselte Telefonkonferenzen und eine Software, mit der Firmen die Geräte der Mitarbeiter verwalten können. Ein E-Mail-Programm hat das System allerdings nicht eingebaut.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch